Unilever Deutschland GmbH

Unilever stellt Strafanzeige gegen Greenpeace
Illegale Kampagne soll Marke treffen
Aktionismus gegen wissenschaftliche Prüfung

    Hamburg (ots) - Nachdem Greenpeace heute die Ansbacher
Fleischwarenfabrik Schafft blockiert hat und damit die Produktion
deutlich behinderte, stellt Unilever Strafantrag gegen die
selbsternannten Verbraucherschützer. Damit reagiert das Unternehmen
auf eine fortwährende ruinöse Kampagne, die auf aus der Luft
gegriffenen Behauptungen basiert.
    
    Tatsache ist, dass Unilever ca. 600 t Putenfleisch im Ansbacher
Zerlegebetrieb verarbeitet (Gesamtputenfleischmarkt Deutschland: ca.
600.000 t). Das Putenfleisch bezieht Unilever von einem Mäster, der
nach Mastkriterien arbeitet, die mit Tierschützern, Veterinären,
Verbrauchervertretern und Ministerien erarbeitet wurden. Von
amtlicher Seite wird der Mäster als makellos und einwandfrei
geschildert, amtliche Kontrollen seitens der Veterinäre bescheinigen
dem Mäster darüber hinaus einen einwandfreien Umgang mit Medikamenten
sowie gute Mastbedingungen.
    
    Um die Situation weiter zu verbessern, hat Unilever im Hamburger
EPEA Umweltinstitut einen Runden Tisch "Landwirtschaft der Zukunft"
eingerichtet. Die Teilnehmer sind Vertreter von NGO's, Mäster,
Wissenschaftler, Abgesandte von landwirtschaftlichen Organisation
sowie Greenpeace und Unilever. Die Definition von Massentierhaltung -
ist eine Belegung mit 5.000 Tieren bereits Massentierhaltung, oder
beginnt sie erst bei 20.000 Tieren? - wird ebenso besprochen, wie
Fragen der Verabreichung von Medikamenten sowie die Zusammensetzung
des Futters.
    
    Nachdem die von Greenpeace erhobenen Forderungen keiner
wissenschaftlichen Prüfung standhalten, erteilt der Runde Tisch in
Absprache mit dem Stifterverband der Deutschen Wissenschaft
entsprechende Forschungsaufträge an die Freie Universität Berlin. Die
Öffentlichkeit wird über den jeweiligen Stand der Forschungsvorhaben
sowie den Runden Tisch informiert. "Offenbar braucht Greenpeace den
wilden Aktionismus, weil die Umweltorganisation Angst vor den
Forschungsergebnissen der FU hat", so Rüdiger Ziegler, Pressesprecher
von Unilever Deutschland.
    
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