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"Stützstrümpfe reichen nicht aus"
Wer Flugreisethrombosen vorbeugen will, sollte medizinische Kompressionsstrümpfe tragen

    Bayreuth (ots) - Durch den tragischen Tod einer jungen Britin nach
einem Langstreckenflug ist das Thema "Economy-Class-Syndrom" in aller
Munde. Es zeigt, dass auch junge gesunde Menschen gefährdet sind, auf
Langstreckenflügen eine Thrombose zu entwickeln. Dr. Franz-Josef
Schingale von der Lympho-Opt-Klinik (Hohenstadt bei Nürnberg) sieht
im Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen eine effektive
Maßnahme, um dieser Gefahr vorzubeugen. Der Gefäßspezialist warnt
gleichzeitig vor Stützstrümpfen, häufig auch Support Wear genannt,
die im Gegensatz zu klinisch getesteten Kompressionsstrümpfen zur
Vorbeugung von Flugreisethrombosen nicht geeignet sind.
    
    Medizinische Kompressionsstrümpfe wirken durch gezielten Druck von
außen positiv auf den Blutfluss in den Beinen. Damit wird ein
Ausweiten der Venen verhindert und die Gefahr einer
Blutgerinnselbildung (Thrombose) minimiert. Kompressionsstrümpfe
dürfen allerdings nicht mit handelsüblichen Stützstrümpfen oder
sogenannten Support Stockings verwechselt werden. Letztere haben
meist einen gleichmäßigen Druckverlauf und sind am Oberschenkel am
engsten, medizinische Kompressionsstrümpfe hingegen sind am
Fesselbereich am engsten, dort wo der Druck besonders wichtig ist.
Hier werden die Sprunggelenks- und Wadenmuskelpumpen, die für den
Rücktransport des Blutes zum Herzen die meiste Arbeit leisten,
unterstützt.
    
    Dr. Franz-Josef Schingale, Facharzt für Allgemeinmedizin und
Venenkrankheiten warnt sogar davor, Stützstrümpfe bei
Langstreckenflügen zu tragen:  "Stützstrümpfe unterliegen keiner
offiziellen Wirkungskontrolle von unabhängigen Instituten und sind in
der Regel auch nicht klinisch getestet. Das heißt, Stützstrümpfe
können den Blutstrom sogar negativ beeinflussen und bei Flugreisen
kontraindiziert sein."
    
    Die bessere Lösung ist das Tragen von medizinischen
Kompressionsstrümpfen. Den absolut idealen Strumpf für den
venengesunden Flugreisenden gibt es allerdings noch nicht. Die Firma
medi Bayreuth, führender Hersteller von Kompressions- und
Thrombose-Prophylaxestrümpfen, hat dieses Problem erkannt und
entwickelt momentan einen speziellen Reisestrumpf, der ab 2001 im
Sanitäts-Fachhandel erhältlich sein wird.
    
    
ots Originaltext: medi Bayreuth
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