Deutsche Umwelthilfe e.V.

Laufzeitverlängerung und Systemkonflikt

Berlin (ots) - Einladung zum DUH-Hintergrund

Warum die Rechnung der Bundesregierung nicht aufgeht, warum die geplante Gewinnabschöpfung eine "sogenannte" zu werden verspricht und warum das Atomenergie-Nachspiel sowohl wegen der Bundesratsfrage als auch darüber hinaus gegen die Verfassung verstößt

Sehr geehrte Damen und Herren,

einige Widersprüche des Energieszenarios der Bundesregierung liegen auf der Hand, andere bedürfen einer genaueren Analyse. Zu letzteren gehört vor allem der Systemkonflikt zwischen fluktuierend eingespeistem Ökostrom und den als Rund-um-die-Uhr-Kraftwerke konzipierten Atommeilern, den die Bundesregierung mit ihrem Konzept auf die Spitze treibt. Wegen des gesetzlichen Vorranges der Erneuerbaren Energien bei der Einspeisung ins Stromnetz und ihrer geringen Betriebskosten müssen bei reichlichem Windenergie- und Fotovoltaikangebot alle anderen Kraftwerke heruntergefahren werden. Das trifft früher, als viele wahrhaben wollen, auch die nur bedingt regelbaren Atomkraftwerke. Wir wollen ihnen erläutern, in welch erstaunlichem Umfang sich dies bei Umsetzung des Konzept der Bundesregierung auf die Betriebszeiten der Reaktoren auswirkt.

Die Verfassungsmäßigkeit des geplanten Vorgehens der Bundesregierung wird fast ausschließlich mit Blick auf die angestrebte Umgehung des Bundesrats diskutiert. Warum dies nur einen Teilaspekt der juristischen Überprüfungen darstellen wird, wollen wir ebenso erläutern wie die merkwürdige Ankündigung der Regierung, die Atomkonzerne zu Investitionen in Erneuerbare Energien "verpflichten" zu wollen, die andere Unternehmen in Deutschland seit Jahren ganz ohne staatlichen Druck und in ganz anderer Größenordnung tätigen - was ihnen wegen erkennbar hübscher Gewinne gelegentlich sogar vorgeworfen wird.

Über Ihre Teilnahme an unserem Presse-Hintergrundgespräch würden wir uns sehr freuen. Dazu reichen wir einen kleinen Imbiss. Für unsere Planung bitten wir um Anmeldung unter Telefon: 030 2400867-66.

Datum:		Freitag, 10. September 2010 um 12:30 Uhr

Ort:	        Hauptstadtbüro der Deutschen Umwelthilfe
                Hackescher Markt 4 (Eingang Neue Promenade 3
                gegenüber der S-Bahn-Station), 10178 Berlin 

Teilnehmer:	Dr. Peter Ahmels, Leiter Erneuerbare Energien

                Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm, Leiterin 
                Klimaschutz und Energiewende

                Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Presse 

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Rosenkranz

Deutsche Umwelthilfe, Leiter Politik & Presse

Pressekontakt:

Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik, Hackescher Markt 4,
10178 Berlin; Tel.: 030 24008670, Mobil: 0171 5660577,
Fax: 030 2400867-19, E-Mail: rosenkranz@duh.de

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