Deutsche Umwelthilfe e.V.

Dynamischer Ausbau Erneuerbarer Energien und Laufzeitverlängerung. Warum beides nicht zusammen geht. Eine Sommerbilanz

Berlin (ots) - Einladung zur Pressekonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

der sonnenreiche Sommer mit mittäglichen Solarstromeinspeisungen von bis zu 10.000 Megawatt hat es an den Tag gebracht: Früher als angenommen und immer häufiger werden die Erneuerbaren Energien ausweislich neuer Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) den nationalen Strombedarf rechnerisch komplett abdecken können und das nicht nur im Sommer, sondern zu praktisch allen Jahreszeiten. Schon melden sich diejenigen zu Wort, die diese im Kern erfreuliche Beschleunigung auf dem Weg in das "regenerative Zeitalter" vor allem als Problem und nicht als Chance begreifen wollen.

Die Bundesregierung hat das "regenerative Zeitalter" zu ihrem Ziel erklärt. In ihrem aktuellen "Aktionsplan für erneuerbare Energien" erwartet sie bis zum Jahr 2020 eine Ausbaudynamik, die in manchen Sektoren sogar die Prognosen der Erneuerbare Energien Branche übertrifft. Gleichzeitig hält die schwarz-gelbe Koalition - bei allem internen Streit - eisern an längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke fest.

Anlässlich unserer Pressekonferenz wollen wir erläutern, wie die Bundesregierung die Gesellschaft mit ihren Atomplänen unweigerlich in eine neue fundamentale Konfrontation führt. Wir wollen mit Ihnen außerdem diskutieren, was eine Bundesregierung stattdessen tun und worauf sie sich konzentrieren müsste, wenn sie tatsächlich auf dem Weg in das regenerative Zeitalter vorankommen will.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Datum:	Donnerstag, 5. August 2010 um 11:00 Uhr
Ort:	Haus der Bundespressekonferenz, Raum I,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Teilnehmer:Rainer Baake, Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), Berlin
           Carsten Pape, Fraunhofer-Institut für Windenergie und 
           Energiesystemtechnik (IWES), Kassel
           Dr. Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe e. V. 
          (DUH), Berlin    

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Rosenkranz Deutsche Umwelthilfe, Leiter Politik & Presse

Pressekontakt:

Für Rückfragen:
Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik, Hackescher Markt 4, 10178
Berlin; Tel.: 030 24008670, Mobil: 0171 5660577, Fax: 030 2400867-19,
E-Mail: rosenkranz@duh.de

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