Kinderschutz-Zentren

"Wohin geht es mit der Jugend(hilfe)?" - Antworten auf diese Fragen beim Fachkongress 'Kinderschutzforum 2008'

Köln (ots) - In der Fokussierung auf das Thema 'Frühe Hilfen' der letzten Jahre wurde eine Zielgruppe im Bereich der Jugendhilfe vernachlässigt: Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Und dies, obgleich bei der In-Anspruchnahme von erzieherischen Hilfen durch Familien mit minderjährigen Kindern die Familien mit 9- bis 17-Jährigen eine 2/3-Mehrheit bilden (Quelle: Statistisches Bundesamt 2005). Bei der Betrachtung der jugendlichen Zielgruppe ist es schließlich erforderlich, - im Unterschied zur oft unfachlichen Berichterstattung in den Medien - ein authentisches Bild der Situation von Jugendlichen und ihren Familien zu zeichnen. Dies ist das Ziel des diesjährigen dreitägigen Fachkongresses 'Kinderschutzforum', den die Kinderschutz-Zentren vom 17. - 19.09.2008 an der Universität zu Köln veranstalten. Der Titel dieses 7. Kinderschutzforums lautet: "Die Jugend(hilfe) von heute - Helfen mit Risiko." In diesem thematischen Kontext wird insbesondere die Ambivalenz 'gefährdete Jugendliche - gefährliche Jugendliche' von zentraler Bedeutung sein. Wie soll man mit gewalttätigen, dissozialen, autoaggressiven, depressiven, suchtbetroffenen, suizidal gefährdeten oder menschfeindlichen, rechtsextremistischen Jugendlichen umgehen?

Zudem werden die Risikokonstellationen von Helfer(inne)n in den Blick genommen, die sich aus Verunsicherungen, Überforderungen und Überlastungen ergeben. In der fachpolitischen Diskussion zur Jugendhilfe wird zu erörtern sein, wie eine funktionierende Jugendhilfe gestaltet sein muss.

Durch den Dialog zwischen Wissenschaft und Hilfepraxis erhalten die Teilnehmer(innen) einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungsstände und Praxismodelle und vertiefen so Ihr Handlungswissen.

Das Kinderschutzforum 2008 wird vom 'Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend' und vom 'Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen" gefördert.

Weitere Informationen zum Kinderschutzforum 2008 erhalten Sie auf der Homepage www.kinderschutzforum.de .

Pressekontakt:

Arthur Kröhnert, Geschäftsführer von der Bundesarbeitsgemeinschaft
Die Kinderschutz-Zentren
Telefon: 0221 - 56 97 53
www.kinderschutz-zentren.org

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