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kressreport-Schwerpunkt: Wie Video-on-Demand-Dienste und Pay-TV-Anbieter Zuschauerdaten für sich nutzen

Hamburg (ots) - Daten sind das neue Öl. Video-on-Demand-Dienste und Pay-TV-Anbieter können anhand der Nutzungsdaten ihrer Zuschauer mittlerweile Filme und Shows exakt auf deren Bedürfnisse zuschneiden. Netflix gilt als Vorreiter dieser Entwicklung, schließlich wurde die Erfolgsserie "House of Cards" anhand einer Vorab-Analyse zu Genre, Hauptdarsteller und Regisseur kreiert. Doch wie wird das Big-Data-Potenzial von anderen Anbietern genutzt? Was sind die neuesten Trends auf dem Video-on-Demand-Markt? Der kressreport 11.15 gibt darauf Antworten.

"Big-Data-Analysen verändern die Inhalte im Bereich Video on Demand und Pay-TV revolutionär", sagt Stefan Schwarz, Director Communications, Media & Entertainment bei Teradata in München. Der Experte ist davon überzeugt, dass die Leistung von Schauspielern oder die Beliebtheit einzelner Rollen künftig zeitnah und fein granular gemessen wird - und die Analysen Einfluss auf die Handlungsstränge haben werden.

Das Unternehmen Amazon hat frühzeitig erkannt, wie es die direkte Beziehung zu seinen Kunden für die Entwicklung von eigenen Serien, den sogenannten Amazon Originals, für sich nutzen kann. Das Prinzip: Jeder Zuschauer kann ein Drehbuch online einreichen und wird innerhalb von 45 Tagen benachrichtigt, ob es für die Realisierung infrage kommt. Die vielversprechendsten Projekte werden zu Pilotfolgen, auf die wiederum Amazon-Kunden Feedback geben können.

Welche KPIs Maxdome, Sky und Watchever auswerten, um ihre Inhalte an den Bedürfnissen der Zuschauer auszurichten, warum VoD-Anbieter dazu übergehen, auch Hardware anzubieten und wie sich Jacinto Roca Montserrat, der Gründer des katalanisch-japanischen Unternehmens wuaki.tv, gegen Netflix und Co. durchsetzen will, lesen Abonnenten im aktuellen kressreport (ET 12.6) mit dem Schwerpunkt Pay-TV/ Video on Demand.

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Christine Lübbers
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