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Plan: Zahl der Cholera-Fälle in Haiti steigt rasant Kinderhilfswerk bekämpft die Ausbreitung auch in ländlichen Gemeinden

Hamburg (ots) - Plan International rechnet mit deutlich mehr Cholerakranken in Haiti als offiziell angegeben und warnt davor, die Hilfe für die Menschen in den ländlichen Gebieten zu vernachlässigen. Jim Emerson, Länderdirektor von Plan in Haiti: "Die Cholera breitet sich nicht nur in Artibonite und der Hauptstadt aus. Drei Viertel aller Haitianer leben in ländlichen Gebieten. Dort gibt es kaum medizinische Einrichtungen, die Wege zu Krankhäusern und Ärzten sind weit."

Das Kinderhilfswerk Plan bekämpft die Seuche in acht Notunterkünften der Hauptstadtregien und seinen zehn Programmgebieten landesweit. Plan-Länderdirektor Jim Emerson: "Unsere Mitarbeiter in Haiti versorgen die Bewohner von über 100 ländlichen Gemeinden mit Medikamenten und lebenswichtigen Salzen, Tabletten zur Wasseraufbereitung und Hygieneartikeln. Sie klären sie über die Symptome der Cholera und lebensrettende Sofortmaßnahmen auf. Kranke werden in speziellen Behandlungszentren versorgt."

In Haiti infizieren sich immer mehr Menschen mit der Cholera. Laut örtlichem Gesundheitsministerium erkrankten bereits 14.642 Menschen in fünf Provinzen an der bakteriellen Infektion. Jim Emerson, Plan-Länderdirektor in Haiti: "Sorge macht uns die zunehmende Zahl der Leichen, die auf der Straße verwesen. Sie sind Ansteckungsherde für die vielen Menschen, die in Haiti auch zehn Monate nach dem Beben noch in einer prekären Situation leben. Plan wie andere Hilfsorganisationen setzen alles daran, dass sich die Seuche im Karibikstaat nicht weiter ausbreitet."

Plans Spendenkonto für die Nothilfe und den Wiederaufbau in Haiti: Plan International Deutschland e.V., Postbank Hamburg, Konto-Nr. 0001623207, Bankleitzahl 20010020, Stichwort "Haiti / Katastrophenhilfe"

Plan ist seit 1973 in Haiti tätig und leistete als erste Organisation Soforthilfe in den Gebieten Jacmel und der Hauptstadtregion rund um Croix-des-Bouquets. Trinkwasser und Nahrung, Zelte, Decken und andere dringend benötigte Hilfsgüter wurden umgehend von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort verteilt, Latrinen gebaut und Hygieneschulungen durchgeführt. Schwerpunkte der humanitären Hilfe von Plan sind der Kinderschutz und der Wiederaufbau des Bildungswesens.

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