WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland

Pole Position im Wettbewerb um die klügsten Köpfe sichern

    Berlin (ots) -

    Wirtschaftsjunioren Deutschland fordern schnelle und flexible Einwanderungspraxis

    Es wird einen Wettbewerb um die klugen Köpfe der Welt geben. Nur
durch ein unbürokratisches und flexibles Einwanderungsgesetz kann
Deutschland sich für diesen Wettbewerb in eine gute Position bringen.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) - mit 11.000 Mitgliedern
Deutschlands größter Verband junger Unternehmer und Führungskräfte -
erwarten von der Bundesregierung, dass sie noch in dieser
Legislaturperiode ein praktikables Einwanderungsgesetz verabschiedet.
"Es wird immer offensichtlicher: Nicht nur das Kapital, Waren und
Information treiben die Globalisierung voran. Auch Wissen und
Qualifikation sind weltweit mobil, nämlich in den Köpfen der
Menschen, die bereit sind in den Ländern zu arbeiten und zu leben,
die ihnen die besten Bedingungen bieten", sagt Martin Karren,
Bundesvorsitzender der WJD.
    
    Ein schnelles, unkompliziertes und flexibles
Einwanderungsverfahren ist nach Ansicht der Wirtschaftsjunioren die
wichtigste Voraussetzung, um die bestqualifizierten Arbeitskräfte zu
gewinnen. Es sei daher besonders wichtig, dass es für nachfragende
Unternehmen und ausländische Arbeitnehmer nur eine Anlaufstelle gebe,
die sämtliche Formalitäten regelt und sich selbständig mit alle
weiteren einzubeziehenden Behörden abstimmt. Botschaften und
Auslandshandelskammern können im Ausland als Ansprechpartner sowohl
für an einer Einwanderung nach Deutschland interessierte Arbeitnehmer
fungieren als auch für die deutschen Unternehmen, die im Ausland nach
Spezialisten suchen.
    
    In einem Einwanderungsgesetz sei darüber hinaus, die Methodik zur
Festlegung der Zuwanderungskontingente zu definieren. Die jeweilige
Höhe muss ausgehend von der Zahl offener Stellen und der
nachgefragten Qualifikation bestimmt werden. Ein entsprechendes
Entscheidungsgremium, z.B. ein nationaler Einwanderungsrat, sollte
aus Fachleuten aus Politik, Unternehmen, Wirtschafts- und
Sozialverbänden sowie Gewerkschaften bestehen.
    
    "Darüber hinaus darf Deutschland das Potenzial im eigenen Land
nicht vernachlässigen", so der Bundesvorsitzende der WJD weiter.
Bislang läuft beispielsweise das Bleiberecht ausländischer Studenten
nach dem Examen ab. Gerade diese verfügen aber über hervorragende
Deutschkenntnisse und durch Praktika und studienbegleitende Jobs über
Erfahrungen im deutschen Arbeitsmarkt. Für diese jungen
Berufsanfänger ist das Bleiberecht zu reformieren.
    
    Den Wirtschaftsjunioren Deutschland gehören 11.000 Führungskräfte
und Unternehmer aus allen Bereichen der Wirtschaft an, die nicht
älter als 40 Jahre sind. Ziel der WJD ist es, die Akzeptanz für
unternehmerisches Handeln in Deutschland zu erhöhen und die künftige
Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in einem vereinten Europa aktiv
mitzugestalten.
    
    
ots Originaltext: WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.
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Für Rückfragen:
    
Martin Karren, Bundesvorsitzender der WJD, (0172) 680 05 57
Berit Heintz, Pressesprecherin, (030) 20 308 1516

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