Technische Universität München

Molekularbiologie begeistert wissenschaftlichen Nachwuchs

    Freising (ots) - Die Meinung, dass naturwissenschaftliche
Forschung aus trockener Theorie besteht, für die sich immer weniger
junge Menschen in Deutschland interessieren, ist weit verbreitet. Mit
der Realität hat sie dagegen kaum etwas zu tun. Über 600
Wissensdurstige besuchten heute die Informationsveranstaltung
"LifeScience - Zukunftschance Molekularbiologie", die von der
Technischen Universität München in Kooperation mit der Philip Morris
Stiftung organisiert wurde. Ein Interesse, das selbst die
Verantwortlichen überraschte: "Ich freue mich, dass sich so viele
junge Menschen für die Biowissenschaften interessieren. Das
widerspricht ganz dem Eindruck, naturwissenschaftliche
Unterrichtsfächer seien unbeliebt", sagte Prof. Dr. Arnulf Melzer,
Vizepräsident der Technischen Universität München, zur Begrüßung.
    
    Der Erfolg liegt auch am Konzept der Kooperation von Wissenschaft
und Wirtschaft, moderne Forschung spannend und mit allen Sinnen
begreifbar zu präsentieren. So konnten sich junge Nachwuchsforscher
im Wissenschaftszentrum Weihenstephan nicht nur über aktuelle
Entwicklungen und berufliche Perspektiven der modernen
Biowissenschaften informieren. Zugleich hatten sie Gelegenheit, bei
Filmen und Diskussionen lebendige Wissenschaft hautnah zu erleben.
Und in verblüffenden Experimenten, die zeigten, wie sich die
mikroskopischen Poren von Bakterien als kleinster Filter der Welt
nutzen lassen, wurde auch schnell deutlich, dass hinter jeder Theorie
immer Probleme stecken, die konkrete Lösungen für die Praxis
verlangen.
    
    Doch "Zukunftschance Molekularbiologie" ist nicht nur ein
Wissenschafts-Event für Wissensdurstige, sondern eines von vielen
Projekten, mit denen die Philip Morris Stiftung auch
gesellschaftliche Ziele verfolgt. "Durch die Kooperation mit
führenden Universitäten wollen wir Studierenden Anregungen für ihre
beruflichen Perspektiven geben", so Johannes Graf Esterházy,
stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Philip Morris
Stiftung. "Zugleich übernehmen wir auch Verantwortung für zentrale
Zukunftsbereiche unserer Gesellschaft, indem wir einen Beitrag für
ein innovationsfreundliches Klima in Deutschland leisten."
    
ots Originaltext: TU München
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