Technische Universität München

FRM-II Eckpfeiler der Technischen Universität München in Garching
Sachgerechte und zügige Prüfung erwartet

    München (ots) - "Garching wird zu einem Wissenschaftscampus erster Güte ausgebaut", erklärte Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TU), am Donnerstag vor der Presse. Hier werde die Hochtechnologie zu Hause sein. Dabei spiele die Neue Forschungs-Neutronenquelle Garching als zentrales Forschungsinstrument eine bedeutende Rolle. Das weite Feld der Naturwissenschaften werde ebenso wie das Ingenieurwesen, die Medizin und die Umweltforschung davon profitieren. Die Landeshauptstadt München begründe ihren Ruf als "deutsche Wissenschaftshauptstadt" besonders auch durch den High-Tech-Campus in Garching.

    "Mit dem Einbau des gut 17 Tonnen schweren Moderatortanks im Oktober 1999 hatte die Endphase der Fertigstellung des FRM-II begonnen", sagte Hans-Jürgen Didier, FRM-II-Projektleiter des Generalunternehmers Siemens/KWU. Rechtzeitig zum Beginn der Anfang 2001 anstehenden nuklearen Inbetriebnahme sei aus heutiger Sicht die Anlage fertiggestellt.

    "Der jetzt vorliegende Statusbericht des TÜV über die Begutachtung für die 3. Teilgenehmigung ist fertig", betonte Dr. Anton Axmann, FRM-II-Gesamtprojektleiter. Das Gutachten bestätige die Vorarbeiten der Technischen Universität München für den Einsatz des Brennelementes mit Uran hoher Anreicherung (HEU) und den Betrieb der Forschungs-Neutronenquelle. Axmann weiter: "Es ist alles getan worden, damit die Genehmigung im August fertig sein kann." Vom Bundesumweltministerium und der Reaktorsicherheitskommission (RSK) erwarte man jetzt eine sachgerechte und zügige Prüfung der Unterlagen.

    Didier bestätigte, dass dem Bund aus Sicht der Antragsteller (TUM und Siemens/KWU) heute nichts mehr entgegen stünde, seine genehmigungstechnische Bewertung für die 3. TG aufzunehmen.

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