Handicap International

Kampagne gegen Streubomben: Handicap International präsentiert neue informative Website

München (ots) - Viele Journalisten und andere, die sich in den vergangenen Jahren über die massive Problematik durch Streubomben und die hoch aktuelle Kampagne gegen diese grausamen Waffen informiert haben, kennen die Internetseiten von Handicap International. Kurz vor dem Höhepunkt der Kampagne - der Unterzeichnung eines Streubomben-Verbotsvertrags in Oslo am 3. Dezember 2008 - werden alle auf dieses Thema bezogenen Informationen, Bilder, Filme, Dokumente und Aktionsmaterialien auf www.streubomben.de vereint. Diese Seite erscheint nun in einem neuen, hellen und übersichtlichen Layout und ist für Nutzerinnen und Nutzer mit Behinderungen weitgehend barrierefrei gestaltet.

Seit der Gründung der internationalen Kampagne "Cluster Munition Coalition" ist Handicap International eine der aktivsten Organisationen in einem Prozess, der noch in diesem Jahr zu einem Verbot von Streubomben führen soll. Und die Organisation wird sich weiterhin besonders dafür einsetzen, dass alle Staaten den Verbotsvertrag unterzeichnen und auch wirklich umsetzen. Der Antrieb für dieses Engagement liegt in der weltweiten Projektarbeit von Handicap International, durch die unter anderem die Opfer von Streubomben unterstützt werden: im Libanon, in Afghanistan, im Balkan, in Laos, Kambodscha, Vietnam...

   Durch die Nähe zu den Opfern und die große Erfahrung in der 
Unterstützung der betroffenen Menschen konnte Handicap International 
einige Meilensteine in der Kampagne gegen Streubomben setzen:
   -       den ersten weltweiten Opferbericht mit der zentralen 
           Erkenntnis, dass 98 % der bekannten Opfer Zivilisten sind,
   -       wichtige Richtlinien für die Opferhilfe, die einen 
           wegweisenden Teil des kommenden Verbotsvertrags ausmachen,
   -       die Zusammenführung einer Gruppe von Betroffenen 
           verschiedener Länder, die "Ban Advocates", die in den 
           letzten Jahren die internationale Kampagne aktiv 
           unterstützt haben. 

Diese Erfahrung und die Mitgestaltung der internationalen Kampagne bestimmen auch den Inhalt der neuen Website www.streubomben.de . Und wenn am 3. Dezember der Verbotsvertrag unterzeichnet wird, finden Sie auf dieser Seite aktuelle Informationen und Eindrücke live aus Oslo.

Pressekontakt:

Dr. Eva Maria Fischer 089-54 76 06-13, 0175-54 29 899,
www.streubomben.de, www.handicap-international.de

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