Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Weltumwelttag 2010: Ruanda glänzt in Artenvielfalt und Umweltpolitik - Help feiert 15-jähriges Engagement in Ruanda und viele Jahre des aktiven Klimaschutzes

Bonn (ots) - Mit dem diesjährigen Weltumwelttag am 5. Juni soll die Menschheit für die Wichtigkeit des weltweiten Reichtums der Arten und Ökosysteme sensibilisiert werden. Alle Augen sind da auf Ruanda gerichtet - dem internationalen Gastgeberland. Der ökologische Reichtum, verbunden mit neu entwickelter Umweltpolitik sind in ihrer Kombination Gründe dafür, warum Ruanda ausgesucht wurde. "16 Jahre nach dem Völkermord sorgt das Land nunmehr nicht nur umweltpolitisch für positive Schlagzeilen", so Karin Settele, Geschäftsführerin von Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. "Ruanda ist heute ein sicheres und stabiles Land. Die wegweisende Umweltpolitik als integrative und friedenssichernde Maßnahme ist eines der Zeichen dafür."

Help feiert dieses Jahr das 15jährige Engagement in Ruanda. Aus der Nothilfe nach dem Völkermord entwickelten sich langfristige Projekte des Wiederaufbaus und der Versöhnung im Rahmen einer Schulpartnerschaft zwischen Bad Oeynhausen in Deutschland und Ruli in Ruanda. "Wir blicken nicht nur auf unsere Arbeit in Ruanda mit Stolz zurück, sondern auch auf unsere vielen Projekte und Jahre des Engagements im Klimaschutz", so Settele weiter.

Seit Jahrzenten zeichnet sich Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. als humanitäre Hilfsorganisation in der Not- und Katastrophenhilfe aus. "Der Zusammenhang zwischen den Folgen des Klimawandels und der wachsenden Anzahl von verheerenden Naturkatastrophen steht deshalb im Vordergrund unserer umweltpolitischen Arbeit. Auf politischer Ebene treten wir im Rahmen der "Klima-Allianz" - zusammen mit über 100 anderen deutschen Organisationen aus der Entwicklungshilfe, des Umweltschutzes und der Kirchen - für mehr Klimaschutz in Deutschland und weltweit ein", berichtet Karin Settele.

Doch Help setzt Klima- und Umweltschutz vor allem praktisch in seinen Projekten um: Der Einsatz von Solarpumpen zur Trinkwasserförderung, ob im Tschad und Simbabwe oder in Indonesien, zeugen davon. Zusätzlich wurde auf der indonesischen Insel Nias ein Müllbeseitigungs- und Recycling Programm aufgebaut. In Afghanistan werden kompakte Solarsets zur Stromversorgung von kleinen Handwerksbetrieben verteilt. Zum Schutz vor Überschwemmungen und Wirbelstürmen arbeitet Help in Bangladesch in der Katastrophenprävention. "2010 ist das Jahr der Biodiversität. Nur wenn alle Maßnahmen des Artenreichtums, innovativer Umweltpolitik und auch - wie in unserem Falle - des Klimaschutzes gebündelt werden, können wir den Klimakollaps und die dadurch ausgelösten Flut-, Dürre- und Hungerkatastrophen verhindern. Dazu braucht Help die Unterstützung der deutschen Öffentlichkeit", lautet das abschließende Statement von Karin Settele.

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