Materna GmbH

MATERNA präsentiert neue Cloud-Lösungen auf der CeBIT 2010
Automatisiertes Management von Computer-Arbeitsplätzen

Dortmund (ots) - Der Dortmunder IT-Dienstleister MATERNA GmbH zeigt auf der CeBIT 2010 neue Angebote und konkrete Anwendungsbeispiele für Cloud Computing. Die Lösungen basieren auf einer von MATERNA selbst entwickelten Plattform für Cloud Computing.

Erstmals vorgestellt wird das Angebot "Training in a Cloud": Anbieter von Trainings- und Fortbildungsmaßnahmen können hiermit virtuelle Schulungsumgebungen effizient einrichten und betreiben. Weitere Einsatzbereiche für die Cloud-Lösung von MATERNA sind das Client-Management (Workplace on Demand), Software on Demand, die Bereitstellung von Entwicklungs- und Abnahmeumgebungen sowie das Hosting von Cloud-Umgebungen.

"Aktuell arbeiten wir intensiv daran, neue und für unsere Kunden attraktive Einsatzszenarien zu entwickeln", erläutert Uwe Scariot, Geschäftsbereichsleiter bei MATERNA, die weitere Planung. Mit Hilfe von Cloud Computing können IT-Organisationen ihre Leistungen flexibel den Anforderungen der Kunden anpassen. Kombiniert mit Technologien für Virtualisierung und Automatisierung lassen sich Arbeitsabläufe in der IT-Abteilung stark vereinfachen, so dass sich dort Kostenvorteile im IT-Betrieb ergeben.

Darüber hinaus automatisieren IT-Organisationen mit den Cloud-Angeboten von MATERNA das Management von Computer-Arbeitsplätzen. Die Cloud-Lösung steuert und verwaltet sowohl virtuelle als auch physische Umgebungen. Das Leistungsspektrum von MATERNA umfasst die Bedarfsanalyse, Konzeption und den Aufbau bis zum Hosting einer schlüsselfertigen Cloud-Applikation, die dem Kunden das gesamte Management einer Desktop-Infrastruktur abnimmt.

Die Lösung wird in drei Varianten angeboten: Als eine "Private Cloud", die direkt vor Ort beim Kunden installiert wird, als Hosting-Leistung im MATERNA-Rechenzentrum sowie als Appliance-Lösung. Die Appliance-Variante befindet sich noch in der Entwicklung und wird aus einer vorkonfigurierten und sofort einsetzbaren Hard-/Software-Kombination bestehen.

Cloud Computing erfordert interdisziplinäres Know-how

Für den Aufbau von Cloud-Lösungen nutzt MATERNA ihr umfangreiches Know-how zu Services, zur Anwendungsentwicklung und zum IT-Management. Software-seitig enthält das Angebot unter anderem das Client-Management-Werzeug DX-Union von MATERNA sowie die darauf aufsetzende Virtualisierungslösung Desktop as a Service, die das Management von virtuellen und physischen Workplace-Umgebungen erlaubt. Diese Anwendungen steuern die darunter liegenden Virtualisierungs- bzw. Automatisierungsprodukte, die beispielsweise von Herstellern wie IBM, VMware, Citrix, Parallels oder Sun stammen. So ist MATERNA in der Lage, für den Kunden neue Cloud-Services automatisiert einzurichten und anzubieten.

Anwenderunternehmen bringt die Cloud-Plattform von MATERNA beispielsweise den Vorteil, dass wiederkehrende administrative IT-Abläufe in Bezug auf die IT-Arbeitsplätze entfallen, da diese Tätigkeiten weitgehend automatisiert ablaufen. Darüber hinaus besitzt MATERNA umfangreiches Fach-Know-how und nutzt langjährig etablierte Produkte.

Die MATERNA Cloud-Lösung im Detail - ITIL®-konformer Ansatz

Die Cloud-Lösung von MATERNA folgt standardisierten Prozessen und ist modular aufgebaut, so dass sie sich individuell in vorhandene Infrastrukturen beim Kunden einbinden lässt. Der gewünschte Cloud-Service wird über einen Service-Katalog beauftragt - häufig von einer Fachabteilung. Auch die Definition eines solchen Service-Katalogs unterstützt MATERNA mit Beratungsleistungen. Die Service-Automation sorgt dafür, dass der angeforderte Service nach einem universellen Prozessmodell erstellt und nach der definierten Nutzungsdauer wieder abgebaut wird. Die Workplace-Automation führt alle erforderlichen Schritte aus, die zum Aufbau der Infrastruktur im Kontext des Anwenders notwendig sind. Die benötigten Ressourcen wie beispielsweise Drucker, Software oder Shares sowie die darunterliegende virtuelle Infrastruktur werden automatisiert zusammengestellt.

Für das Anlegen von Cloud-Services hat MATERNA ein generisches Modell entwickelt. Dies hat den Vorteil, dass sich unterschiedlichste Anforderungen erfüllen und vielfältige Services wie zum Beispiel Arbeitsplätze sowie Schulungs- und Entwicklungsumgebungen mit einer Lösung bereitstellen lassen.

Die Prozessorientierung und das generische Modell zur Erstellung von Cloud-Services sorgen dafür, dass ein angebotener Service nur einmal definiert werden muss. Anschließend ist dieser Service über einen Service-Katalog beliebig oft abrufbar.

Zudem stellt der ITIL®-konforme Ansatz der Cloud-Lösung von MATERNA einen Cloud-Lifecycle bereit, der einen Service sowohl zum gewünschten Termin automatisch aktiviert als auch den Cloud-Service nach Ablauf der definierten Nutzungsdauer wieder abbaut und einem Ressourcen-Pool zuführt.

Mehrwert für den Kunden

Die Nutzung einer Cloud-Lösung bietet verschiedene Vorteile:

   - Ein Service wird nur einmal definiert und ist anschließend 
     beliebig oft nutzbar.
   - Das Anwenderunternehmen benötigt kein eigenes Know-how für das 
     Management von virtuellen Infrastrukturen und Service-Prozessen.
   - Neben den organisatorischen Vorteilen führt der Cloud-Service 
     durch Konsolidierung auch zu erheblichen Einsparungen bei der 
     IT-Infrastruktur: Statt teurer und wartungsintensiver 
     PC-Hardware kommen kostengünstige und wartungsarme Thin Clients 
     zum Einsatz, die zudem eine deutlich längere Lebensdauer haben. 
     Eine Wartung an den Arbeitsplätzen entfällt damit vollständig.
   - Eine Cloud-Lösung in Verbindung mit Thin Clients reduziert die 
     Gefährdung durch Datendiebstahl, da alle Daten im Rechenzentrum 
     liegen und nicht mehr über einen lokalen PC kopiert werden 
     können. Treiber für "Private Cloud"-Umgebungen ist daher das 
     Thema Sicherheit.
   - Die Bereitstellung von Heimarbeitsplätzen vereinfacht sich, da 
     der komplette Arbeitsplatz über den Internet-Browser 
     bereitgestellt wird. Anwenderspezifisch konfigurierte Hardware 
     am Heimarbeitsplatz ist somit nicht mehr notwendig. Eine solche 
     Lösung ist beispielsweise für Versicherungen attraktiv, die so 
     ihren Außendienst sicher in die Unternehmens-IT integrieren. 

Auch MATERNA nutzt Cloud-Services

MATERNA ist überzeugt von den Cloud-Technologien und nutzt daher die eigene Lösung für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen und Entwicklungsumgebungen im eigenen Unternehmen sowie im Trainings-Center. Die eigene Cloud-Infrastruktur läuft auf IBM BladeCentern und nutzt Virtualisierungstechnologien von VMware und Citrix.

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Christine Siepe
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