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Compusoft-Vorwürfe unberechtigt
Microsoft gibt Aktenzeichen von Gerichtsentscheidungen gegen Compusoft bekannt

    München (ots) - Microsoft nimmt Stellung zum Händler-Rundschreiben
von Compusoft, in dem Microsoft zu Unrecht der Lüge und des Rufmords
bezichtigt wird. Die Firma Compusoft hat in einer Anzeige, die über
mehrere Wochen hinweg in der Fachpresse erschienen ist, behauptet,
ihren Kunden "mehr Sicherheit" zu bieten als andere
Software-Distributoren. Compusoft verkaufe nur "auf Herz und Nieren"
geprüfte Ware, die der Handel "mit ruhigem Gewissen" an seine Kunden
weitergeben könne. Microsoft hat Compusoft daraufhin in einer Anzeige
ein "schwarzes Schaf" verliehen. Dabei hat Microsoft u. a. auf zwei
in diesem Jahr gegen Compusoft ergangene
Oberlandesgerichts-Entscheidungen wegen Vertriebes von Fälschungen
verwiesen.
    
    Compusoft wirft Microsoft als Antwort in seinem
Händler-Rundschreiben vom 17. und 18.12.2001 eine "Rufmordkampagne"
vor. Darin behauptet Compusoft zudem, dass keinerlei
OLG-Entscheidungen wegen Vertriebs von Fälschungen gegen Compusoft
existierten. Gleichzeitig lobt Compusoft eine Prämie in Höhe von
1.000.000 DM für die Person aus, die die Aktenzeichen der beiden
Gerichtsentscheidungen herausfindet.
    
    Tatsächlich hat das OLG Frankfurt am Main der Firma Compusoft mit
zwei Beschlüssen (Aktenzeichen 6 W 35/01 und Aktenzeichen 6 W 36/01
vom 27.04.2001) untersagt, Raubkopien von Microsoft Windows 98 2nd
Edition bzw. Microsoft Office 2000 Professional anzubieten oder in
Verkehr zu bringen. Das OLG Frankfurt hat die Beschlüsse erlassen,
weil Compusoft Raubkopien von diesen Produkten angeboten und
vertrieben hatte.
    
    Microsoft will durch die Anzeige eine Irreführung des Handels
vermeiden und stellt die Tatsachen richtig. Von einer
"Rufmordkampagne" kann daher nicht die Rede sein. Microsoft hat
bewusst auf weitere juristische Mittel verzichtet und sich aufklärend
an die Fachpresse gewandt wie Compusoft auch.
    
    
ots Originaltext: Microsoft GmbH
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