Bundesdruckerei GmbH

Erste deutsche Briefmarke als Faksimileausgabe
Hochwertiges Sammlerstück für Briefmarkenfreunde

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    Berlin (ots) - Der "Schwarze Einser", die erste deutsche
Briefmarke, steht ganz oben auf der Wunschliste eines  jeden
Briefmarkensammlers. Die am 1. November 1849 im Königreich Bayern
ausgegebene ungezähnte Marke trägt die Ziffer Eins als Portowert. Die
Freimarke wurde aus gewöhnlichem Papier mit schwarzer Druckfarbe
hergestellt, allerdings schwanken die Farbnunancen der insgesamt 832
500 verausgabten Exemplare zwischen dunkelgrau bis tiefschwarz. Die
meisten der beliebten "Schwarzen Einser" gingen mit der Zeit
verloren. Deshalb gibt die Bundesdruckerei jetzt als Blatt 4 der
Reihe "Kostbarkeiten der Philatelie" eine im Buchdruck erstellte
Faksimilieausgabe des "Schwarzen Einser" aus. Bei der Herstellung des
auf 6000 Exemplare limitierten philatelistischen Sammlerstücks wurden
die damaligen Druckbedingungen nachgestellt.
    
    Mit der Ausgabe vor mehr als 150 Jahren folgte das Königreich
Bayern dem britischen Vorbild, dort gelangte bereits im Mai 1840 eine
Briefmarke - die erste weltweit - in Umlauf. Den
Modernisierungsbestrebungen des Königreiches Bayern schlossen sich
die anderen deutschen Fürsten- und Herzogtümer, Königreiche und
Stadtstaaten an und gaben anschließend ebenfalls eigene Marken aus.
Erst die Gründung des Deutschen Reiches im Jahr 1871 stoppte diese
Entwicklung. Ab dem 1. Januar 1872 wurden einheitliche Marken
ausgegeben. Was Bayern und Württemberg allerdings nicht davon
abhielt, weiterhin eigene Marken zu drucken.
    
    Das Faksimile des "Schwarzer Einser" ist in der Bundesdruckerei
für 50 Mark (25,5 Euro) inkl. MwSt. und Versand erhältlich. Bei der
Faksimile-Ausgabe handelt es sich nicht um eine Briefmarke.
Bestellungen unter: Bundesdruckerei GmbH, Sparte Postwertzeichen,
Oranienstraße 91, 10958 Berlin, Tel. 030 2598 2234 oder Fax 030 2598
1012.
    
    
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