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Außenminister Steinmeier besucht Gesundheitsstation der Johanniter in der Demokratischen Republik Kongo
Johanniter sichern Versorgung für mehr als 9000 Menschen in Kibati

Außenminister Steinmeier besucht Gesundheitsstation der Johanniter in der Demokratischen Republik Kongo / Johanniter sichern Versorgung für mehr als 9000 Menschen in Kibati
Johanniter sichern Versorgung für mehr als 9000 Menschen in Kibat // Johanniter-Länderbüroleiter Giampierro Baldassarri erläutert Außenminister Steinmeier die Arbeit in der Gesundheitsstation in Kibati. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/14240 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. ...

Berlin (ots) - Im Rahmen seiner Afrika-Reise hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier am vergangenen Freitag eine Gesundheitsstation der Johanniter in Kibati, in der Provinz Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo, besucht. Die Gesundheitsstation ist eine von derzeit 28 Einrichtungen, die die Johanniter in Nord-Kivu mit Medikamenten, medizinischen Geräten, Rehabilitationsmaßnahmen an Gebäuden und Gehaltszuzahlungen für die Krankenpfleger unterstützen. Außenminister Steinmeier zeigte sich sehr interessiert an der Arbeit der Johanniter und drückte seinen Wunsch aus, dass Nord-Kivu in Zukunft wieder ein Ort der Hoffnung wird: "Hoffnung auf ein normales Leben, auf ein Ende der Gewalt, auf wirtschaftliche Entwicklung und auf humanitäre Hilfe für diejenigen, die ihrer bedürfen."

Die Gesundheitsstation in Kibati stellt die Basisgesundheitsversorgung für mehr als 9000 Menschen sicher. Viele von ihnen sind Rückkehrer aus Flüchtlingslagern nahe Goma, der Provinzhauptstadt von Nord-Kivu. Die Kämpfe zwischen bewaffneten Gruppen in den Jahren 2012/2013 in den Regionen Rutshuru und Nyiragongo trieben Zehntausende in die Flucht. Seit dem Ende des Konflikts in diesen beiden Regionen kehren viele Familien wieder zurück in ihre Dörfer. "Die Johanniter stellen bereits seit 2012 in Flüchtlingscamps nahe Goma die Gesundheitsversorgung sicher. Gleichzeitig stützen wir die Gesundheitsdienste in den Rückkehrer-Regionen rund um Goma, Rutshuru und Masisi im Süden der Provinz Nord-Kivu", sagt Johanniter-Landesbüroleiter Giampiero Baldassarri.

"Seit über 20 Jahren kommt es in der Provinz Nord-Kivu regelmäßig zu militärischen Auseinandersetzungen. Die damit einhergehende Armut und Gewalt veranlassen zehntausende Menschen immer wieder zur Flucht. In dieser über Jahrzehnte andauernden chronischen Krise muss man auch öfter Rückschläge hinnehmen. Kleine Erfolge sind jedoch sichtbar. Die Johanniter werden sich weiter im Aufbau der Gesundheitsstrukturen engagieren, um langfristig an einer Stabilisierung der Region mitzuwirken", so Baldassarri weiter.

Die Johanniter sind bereits seit 1995 in der Demokratischen Republik Kongo tätig. In ihren Gesundheitsstationen in der Provinz Nord-Kivu werden insgesamt rund 25 000 Patienten monatlich versorgt. Mit speziellen Schulungen für die Mitarbeiter der Gesundheitszentren kümmern sich die Johanniter auch darum, dass ältere Personen, Menschen mit Behinderung, Überlebende sexueller Gewalt sowie HIV-Infizierte und Patienten mit psychischen Problemen eine auf ihre Bedürfnisse angepasste basismedizinische Versorgung erhalten.

Weitere Informationen zur Arbeit der Johanniter in der Demokratischen Republik Kongo finden Sie hier: www.johanniter.de/kongo

Interviewpartner: Johanniter-Mitarbeiterin Sandra Lorenz ist gerade von ihrer Reise in die Demokratische Republik Kongo zurückgekehrt und steht für Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle unter 030 26997-360.

Fotos vom Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier in der Johanniter-Gesundheitsstation stellen wir auf Anfrage gern zur Verfügung.

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Therese Raatz
Pressesprecherin
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