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Deutsche Autofahrer: Autopilot an, Fahrspaß aus?
AutoScout24-Studie zeigt: Autopilot in anstrengenden Situationen als Hilfe geschätzt

München (ots) - Autos, die eigenständig fahren und ohne unser Zutun durch den Verkehr steuern, das ist nicht länger Science Fiction: Autopiloten in Fahrzeugen werden in einigen Jahren Serienreife erlangen. Zwei Drittel der deutschen Autofahrer sind für diesen technischen Fortschritt schon bereit und können sich vorstellen, einem Autopiloten das Fahren zu überlassen - in Europa sind es sogar 71 Prozent. Das hat die Studie "Unser Auto von morgen 2013/2014" ergeben. Im Auftrag von AutoScout24 hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) dafür repräsentativ 8.800 Europäer in sieben Ländern befragt. Doch die Studie zeigt auch, dass die Mehrheit der Deutschen (41 Prozent) den Autopiloten lediglich situationsabhängig anschalten würde. Nur jeder vierte Deutsche würde immer die technische Hilfe in Anspruch nehmen. 34 Prozent sprechen ein klares Nein aus. Vor allem auf den Fahrspaß wollen die deutschen Autofahrer nicht verzichten (20 Prozent). Auch was die Sicherheit im Straßenverkehr angeht, sind 14 Prozent skeptisch: Sie wollen ihr Leben nicht der Technik anvertrauen.

Im europäischen Vergleich zeigen sich die Italiener besonders aufgeschlossen. 37 Prozent geben gerne die Bedienung von Lenkrad, Gas und Bremse an die Technik ab. Ihr Hauptgrund: Sie haben keine Lust, selbst zu fahren. Besonders kritisch sehen hingegen die Franzosen den Autopiloten. 47 Prozent sprechen sich hier vehement gegen ihn aus. Im Vordergrund für sie steht dabei - anders als bei den Deutschen - die Vertrauensfrage.

Sicherheit hat Vorfahrt

In folgenden Situationen sehen die deutschen Befragten den Autopiloten der Zukunft als hilfreich an: Immer oder zumindest gelegentlich sind 88 Prozent bereit, den Autopiloten einzuschalten, wenn Autofahren dadurch sicherer würde oder sie Benzinkosten sparen könnten. Auch bei Stau auf der Autobahn oder starkem Verkehrsaufkommen akzeptieren 87 Prozent die Technik als Unterstützung. Ebenso viele schätzen den Autopiloten als Option, wenn sie sich krank, müde oder nicht fit fühlen. "Hier zeigt sich, dass die Automobilhersteller noch mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen. Denn die Systeme bieten einen beträchtlichen Sicherheits- und Komfortgewinn", erklärt Michael Gebhardt, Automobilexperte bei AutoScout24.

Autopilot überzeugt Senioren

Auf alltäglichen Routen ohne besondere Vorkommnisse wird der Autopilot noch als unnötig betrachtet. Im Stadtverkehr würden nur 19 Prozent der Deutschen uneingeschränkt der Technologie den Vortritt lassen. Die Zeit fürs Lesen und Arbeiten zu nutzen, während der Autopilot die Kontrolle übernimmt, wäre für nur 22 Prozent ein Grund, ihn regelmäßig zu aktivieren. Was die Umfrage ebenfalls zeigt: Senioren sind gegenüber dem autonomen Fahren positiv eingestellt, vor allem beim Thema Sicherheit. "Die Technologie des autonomen Fahrens dürfte älteren Menschen mehr Mobilität ermöglichen, da sie so Gefahrensituationen oder Fehleinschätzungen minimieren können", sagt Michael Gebhardt.

Im Rahmen der AutoScout24-Studie "Unser Auto von morgen 2013/14" wurden insgesamt 8.800 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in sieben europäischen Ländern befragt (Österreich: 1.000, Belgien: 1.000, Frankreich: 1.450, Deutschland: 1.450, Italien: 1.450, Niederlande: 1.000 und Spanien: 1.450). Durchgeführt wurde die Befragung von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Daten wurden im Zeitraum vom 07. Juni bis 08. Juli 2013 erhoben. Die Studie kann unter: www.unserautovonmorgen.de kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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