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90 Prozent navigieren: Das Gefühl von Sicherheit ist der Hauptgrund
AutoScout24 Studie: Navi schlägt Apps noch bei weitem - bei den 18- bis 29-Jährigen jedoch nur knapp

München (ots) - Nur noch 10 Prozent der deutschen Autofahrer kämpfen sich ohne elektronische Unterstützung durch den Straßenverkehr. Dies zeigt eine aktuelle Studie, für die AutoScout24 rund 1.000 deutsche Autofahrer repräsentativ befragt hat. Die Ergebnisse zeigen auch, dass das Navi immer noch mehr als doppelt so oft zum Einsatz kommt wie Apps. Bei den Fahrern unter 30 Jahren ist das Verhältnis jedoch bereits fast ausgewogen (44 versus 40 Prozent). Den größten Vorteil der elektronischen Navigationshilfe sehen die Nutzer in dem Gefühl von Sicherheit (71 Prozent) - gerade auf unbekannten Strecken oder ohne Beifahrer. Die meisten schätzen aber auch, dass sie sich seltener verfahren (58 Prozent). Schneller am Ziel anzukommen, sehen beinahe ebenso viele als großen Pluspunkt (56 Prozent). Dies erklärt, warum 27 Prozent der Männer auch navigieren, wenn sie den Weg bereits kennen: Sie wollen die aktuell beste Route finden und Staus umfahren (Frauen: 15 Prozent). Uneingeschränktes Vertrauen genießen die Bord-Computer trotzdem nicht. 41 Prozent geben an, dass sie in manchen Gebieten komplett versagen.

Unsicherheit bei unbekannten Strecken

Die große Mehrheit lässt sich im alltäglichen Straßenverkehr von Navigationsgeräten (52 Prozent) oder Apps (20 Prozent) leiten. 16 Prozent der Deutschen verzichten meist auf diese Hilfestellung, da sie überwiegend bereits bekannte Strecken fahren. Die Frauen sind in dieser Gruppe fast doppelt so oft wie Männer vertreten (21 versus 11 Prozent). Gilt es neue Ziele zu erkunden, fahren 84 Prozent nur mit GPS-Unterstützung in unbekannte Gebiete. 53 Prozent nutzen die App oder das Navigationsgerät auch, wenn sie sich nicht mehr genau an den Weg erinnern. Doch selbst wenn dieser wohl bekannt ist, schaltet ein Fünftel (21 Prozent) oft die Geräte an, um die optimalste und freieste Route zu fahren.

Querfeldein - sagt das Navi

Knapp ein Drittel (29 Prozent) derjenigen, die elektronische Navigation nutzen, erfreut sich daran, neue Wege und Orte zu entdecken. Allerdings sind gerade bezüglich unbekannter Gegenden die Vorbehalte groß. Dass Navigationsgeräte oder Handy-Apps Straßen anzeigen, die nicht vorhanden sind, nennen 38 Prozent der Befragten als Nachteil. Ganze 41 Prozent geben an, dass es Gebiete gibt, in denen die Geräte völlig versagen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) hat bereits über die unzuverlässige Stauerkennung geflucht. 34 Prozent der Autofahrer denken, dass man - durch das Navi abgelenkt - in gefährliche Situationen geraten kann. Nichts auszusetzen an der elektronischen Navigation hat nur jeder fünfte Autofahrer (21 Prozent).

Der Orientierungssinn legt die Füße hoch?

Ob elektronische Navigation den Orientierungssinn fördert oder verschlechtert - darüber sind sich die deutschen Autofahrer uneins. 40 Prozent geben an, dass Navis und entsprechende Apps den Orientierungssinn verbessern. Hauptargumente sind hier die Entlastung und der Überblick, die zur Orientierung beitragen. Nahezu ebenso viele (38 Prozent) sehen dies jedoch gegenteilig. Die angebliche Verschlechterung führen 23 Prozent von ihnen darauf zurück, dass "der innere Kompass" seltener trainiert wird. Immerhin mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der deutschen Autofahrer sind wiederum davon überzeugt: Einen Orientierungssinn hat man oder hat man nicht.

Die Innofact AG befragte vom 16. bis 18. Juli 2014 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ anhand der Kriterien Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht 1.028 deutsche Autofahrer. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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