EnBW Energie Baden Württemberg AG

Unabhängige Nuklear-Sachverständige für EnBW bestellt
Sicherheit, Offenheit und Transparenz im Auftrag
Internationale Überprüfung beantragt

    Karlsruhe (ots) - Der Vorstand der EnBW hat für die Rolle des
"nuklearen Sonderbeauftragten" eine Gruppe international
ausgewiesener Fachleute zusammengestellt, die - zeitlich versetzt -
in Kürze ihre Funktion übernehmen werden.
    
    Bereits in den nächsten Tagen wird der Schweizer Hans Wilhelm
seine Arbeit aufnehmen. Er ist Mitglied der Eidgenössischen
Kommission für die Sicherheit von Kernanlagen und Leiter des
Ausschusses "Personal und Organisation". Als Betriebsleiter im
Kernkraftwerk Leibstadt von 1993-1999 hat er vielfältige Erfahrungen
gesammelt. Er gilt als unerbittlicher Verfechter einer absoluten
Priorität der Sicherheitsaspekte und wirkt auch bei Projekten der
Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Wien, mit.
    
    Ab Februar 2002 steht ergänzend der Schweizer Wolfgang Jeschki,
derzeit Direktor der Hauptabteilung für die Sicherheit der
Kernanlagen in der Schweiz (staatliche Aufsicht) zur Verfügung.
Wolfgang Jeschki hat sich besonders Themen des Reglements im Sinne
der Eindeutigkeit und Klarheit angenommen und hierbei beachtliche
Erfolge erzielt.
    
    Ergänzt wird das Team durch den Schweden Jan Nistad, der in
führender Stellung in der Schwedischen Atomaufsicht gearbeitet hat,
für die Schwedische Regierung Projekte Nuklearer Sicherheit in den
Ländern der früheren Sowjetunion begleitet hat und heute für Projekte
der EU tätig ist.
    
    Die neutralen Gutachter sollen alle sicherheitsrelevanten Vorgänge
in den Kernenergieanlagen der EnBW untersuchen und Konsequenzen für
das künftige Handeln aufzeigen. Sie werden Zugang zu allen Daten
erhalten und handeln unabhängig von Weisungen der EnBW. Die
Nuklear-Sachverständigen sind beauftragt, ihre Erkenntnisse ohne
Einschränkungen den Aufsichtsbehörden, der Öffentlichkeit und der
EnBW vorzulegen.
    
    Vorstandsvorsitzender Gerhard Goll kündigte an, dass er die
staatlichen Behörden bitten werde, eine sog. OSART-Mission
(Operational Safety Review Team) der IAEA für Philippsburg
durchzuführen. "In den Kernenergie betreibenden Staaten ist es
üblich, dass die internationale Organisation IAEA mit einer gewissen
Regelmäßigkeit solche Missionen durchführt. In Deutschland ist das
offenbar seit einem Jahrzehnt nicht mehr geschehen. Wir aber wollen
sicher sein, alles Denkbare für die Sicherheit getan zu haben",
betonte Gerhard Goll.
    
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