SOS-Kinderdorf e.V.

Unternehmen helfen Erdbebenopfern in Haiti nachhaltig
Dr. Oetker hat 250.000 Euro gespendet - SOS-Kinderdorf setzt Hilfe dort ein, wo sie am dringendsten benötigt wird

München (ots) - "Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Das Erdbeben hat die Not der Menschen dort noch zusätzlich ins Unermessliche gesteigert. Schon kurz nachdem ich die ersten Berichte aus der zerstörten Hauptstadt gesehen hatte, war mir klar, dass wir helfen müssen, insbesondere den Schwächsten der Gesellschaft, den Kindern", mit diesen Worten erklärt Richard Oetker, persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, die Motivation seines Unternehmens, SOS-Kinderdorf mit 250.000 Euro für Haiti zu unterstützen. Wie viele andere Hilfswerke ist auch SOS-Kinderdorf um die bestmögliche Versorgung der Familien in den Erdbebengebieten bemüht. "Wir sind von Herzen dankbar, dass wir dazu auch spontane und nachhaltige Unterstützung von vielen Unternehmen in Deutschland bekommen", freut sich Elke Tesarczyk, stellvertretende Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf. "Die Kinder und Familien brauchen langfristige Hilfen."

Hilfe in Notfällen ist seit 120 Jahren Philosophie von Dr. Oetker

"Die Entscheidung, wo SOS-Kinderdorf unsere Spendenmittel zur direkten Hilfe einsetzt, überlassen wir den Experten vor Ort", führt Richard Oetker weiter aus. "Sie wissen am besten, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird. Und wir wissen durch unsere Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf, dass man hier verantwortungsvoll mit dem Geld umgeht." Auch wenn man nicht in allen Notfällen helfen kann, ist die Hilfe in Notfällen seit 120 Jahren gern gelebte Philosophie der Familie Oetker und des Unternehmens. In den letzten Jahren hat man zum Beispiel bei den großen Überschwemmungen von Oder und Elbe sowohl materielle als auch finanzielle Hilfe geleistet. Auch beim verheerenden Tsunami Ende 2004 half das Unternehmen spontan, damals schon als Partner von SOS-Kinderdorf.

SOS-Kinderdorf - seit 1974 in Haiti, derzeit mit 12 Einrichtungen

Im Erdbebengebiet Haiti sind die Einrichtungen von SOS-Kinderdorf wie durch ein Wunder fast verschont. Einzig die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule ist ein wenig beschädigt. Ein Bauteam ist bereits beauftragt, die Einrichtungen dort zu reparieren bzw. auszubauen, um eine Küche, einen Speisesaal und zusätzliche Toiletten einzurichten. Die Schule wird Platz für die provisorische Betreuung hunderter unbegleiteter Kinder und obdachloser Familien bieten. Eine der weiteren, dringendsten Aufgaben der SOS-Mitarbeiter ist, die Familien der SOS-Förderprogramme in den umliegenden Gemeinden von Port-au-Prince mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medizin und Küchenutensilien zu versorgen. Die SOS-Kinderdorf-Arbeit in Haiti wurde 1974 aufgenommen. Derzeit gibt es zwei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei Berufsausbildungszentren, zwei Schulen sowie vier SOS-Sozialzentren auf der Insel. Weitere Informationen unter www.sos-kinderdorf.de

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