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VW Aktie und Volkswagen Abgas-Skandal: GRP Rainer Rechtsanwälte bereiten Klagen für Aktionäre vor

Köln (ots) - In Folge des VW Skandals um manipulierte Abgaswerte und dem Kursverfall der VW Aktie bereitet die Kanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte Schadensersatzklagen für Aktionäre der Volkswagen AG vor.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Als bekannt wurde, dass VW Abgaswerte an Dieselfahrzeugen manipuliert hat, setzte die VW Aktie zum Sinkflug an. Aktionären ist dadurch ein beträchtlicher Schaden entstanden. Die Kanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte bereitet daher Klagen auf Schadensersatz für ihre Mandanten vor. Denkbar sind dabei auch Sammelklagen im Wege eines Musterverfahrens nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, kurz KapMuG - Verfahren.

Nachdem der VW Konzern von den Ermittlungen in den USA wegen manipulierter Abgaswerte Kenntnis erlangt hatte, hätte er seiner Informationspflicht im Wege einer Ad-hoc-Meldung nachkommen müssen. Dies ist offensichtlich nicht geschehen. Damit dürfte VW gegen seine Informationspflicht nach dem Wertpapierhandelsgesetz WpHG verstoßen und sich damit schadensersatzpflichtig gemacht haben. Nach § 15 WpHG muss ein Emittent Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen, unverzüglich veröffentlichen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass alle Anleger und eben nicht nur die Insider die Möglichkeit haben, auf diese Information entsprechend zu reagieren, da sie den Aktienkurs maßgeblich beeinflussen können. Eine massive Beeinflussung des Börsenkurses dürfte im Fall der Abgasmanipulationen gegeben sein.

Ins Zentrum rückt bei Schadensersatzansprüchen immer mehr die Frage, seit wann die Volkswagen AG von dem Einsatz der manipulierten Software bei Dieselmotoren des Typs EA 189 wusste und dies hätte bekannt machen müssen. Medienberichten zu Folge sollen VW-Ingenieure ausgesagt haben, dass die Manipulationssoftware bereits 2008 installiert wurde.

Betroffene Aktionäre, die Schadensersatzansprüche geltend machen wollen, können sich auch zusammenschließen. Vergleichbar mit den Sammelklagen in den USA kann in Deutschland ein Musterverfahren nach dem sog. Kapitalanlage-Musterverfahrensgesetz KapMuG - Verfahren beantragt werden. Der Vorteil derartiger Musterverfahren liegt darin, dass nicht jeder Anleger selbst klagen muss, sondern ihre Interessen gebündelt werden. In einem einzigen Musterverfahren wird dann für alle beteiligten Anleger eine bindende Entscheidung getroffen werden. VW-Aktionäre können sich dazu an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden.

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GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater ist eine internationale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht sowie im Kapitalmarktrecht und Bankrecht. Zu den Mandanten gehören nationale und internationale Unternehmen und Gesellschaften, institutionelle Anleger und Privatpersonen.

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