Freie Wähler Landtagsfraktion Bayern

FREIE WÄHLER warnen: Borkenkäfer bedroht heimische Wälder - Aiwanger fordert schnelles Handeln

München (ots) - Trockenheit, Wärme - Borkenkäfer: Das Wetter sorgt für einen beängstigenden Befall heimischer Fichtenwälder mit den gefährlichen Forstschädlingen Buchdrucker und Kupferstecher. Schnelles Handeln von Staatsregierung und Waldbesitzern fordert deshalb Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag: "Leider ist auch 2017 ein Borkenkäfer-Jahr, wie so viele davor. Der Befall mit Borkenkäfern trifft Staatswald und Privatwälder gleichermaßen und erfordert eine konsequente Bekämpfungsstrategie", zeigt sich Aiwanger überzeugt.

"Wir FREIEN WÄHLER haben uns in den vergangenen Wochen im Gespräch mit Waldbauernverbänden vor Ort ein aktuelles Schadensbild verschafft. Ziel Nummer eins muss sein, befallene Bäume schnell zu erkennen und aus den Wäldern zu entfernen, um eine Weiterverbreitung des Käfers zu verhindern", so Aiwanger. Dazu müsse die staatliche Beratung alles verfügbare Personal einsetzen, um die Beratungskapazitäten vor Ort zu erhöhen. Auch die Waldbesitzer selbst sollten ein Auge auf möglichen Käferbefall ihrer eigenen Bestände und die Bäume des Waldnachbarn haben, um beispielsweise Bohrmehl am Wurzelanlauf der Bäume frühzeitig zu erkennen.

Damit Käferholz schnell verarbeitet werden kann, appelliert Aiwanger darüber hinaus an die Bayerischen Staatsforsten und Privatwaldbesitzer, den Einschlag von gesundem Holz in der aktuellen Situation einzuschränken. So könnten die Kapazitäten der Sägewerke auf Notfällungen konzentriert werden - und das Problem der Lagerung von befallenen Bäumen reduziert werden.

Als "Lehre aus dem aktuellen Beratungsnotstand" fordert Aiwanger außerdem, seitens des Freistaats Bayern wieder eine ausreichende und angemessene Beratung der rund 700.000 bayerischen Waldbesitzer durch die Forstämter sicherzustellen. Waldumbau und verstärkter Schädlingsbefall machten dies dringend erforderlich. Aiwanger: "Der massive staatliche Stellenabbau der letzten Jahre muss unbedingt gestoppt werden. Wir brauchen wieder mehr Personal, nicht weniger!"

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