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Frankfurter Rundschau: Gabriels Ceta-Strategie

Frankfurt (ots) - Dank einer Kampagne von Nichtregierungsorganisationen gibt es in der Gesellschaft inzwischen Vorbehalte gegen jedwedes Freihandelsabkommen. Auch in der SPD steht Ceta trotz Verhandlungsfortschritten unter Generalverdacht. Eine Ablehnung des Vertrags auf dem Parteikonvent am 19. September galt vielen Beobachtern als unabwendbar. Stellvertreter und Berater hielten Gabriel von einer Konfrontation ab. Nun argumentiert und taktiert der SPD-Chef. Er bindet Kritiker ein, sucht den Schulterschluss mit den schwankenden Gewerkschaften. Ein Kompromiss, der Ceta bejaht, aber noch Präzisierungen im parlamentarischen Verfahren fordert, wurde formuliert. Die Parteispitze unterstützt es fast einstimmig. Kritiker äußern sich moderat. So spricht viel dafür, dass die Revolte des Konvents abgeblasen wird.

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