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Frankfurter Rundschau: Das Programm der Spalter

Frankfurt (ots) - Rechtsaußen wie der Thüringer Björn Höcke werden integriert, ohne dass er den Kurs der Gesamtpartei bestimmen könnte. Dort etabliert sich ein eher bräsiger Rechtskonservatismus wie ihn Thilo Sarrazin in seinen Büchern formuliert - zum Geifern fähig, meist aber in den Grenzen des bürgerlichen Stammtischs polternd. Oft unappetitlich, aber nicht verfassungswidrig. Jörg Meuthen der "Rising Star" der Partei, zählt drei Strömungen in der AfD: Den "modernen Konservatismus", die "konsequente Freiheitlichkeit" und den "gesunden Patriotismus". Das soll moderat klingen. Aber Begriffe wie "gesund" signalisieren, dass die völkisch-biologistische Sicht eines Björn Höcke nicht aus einer fremden Welt stammt. Nein, man muss die AfD nicht verteufeln. Beim Wort nehmen sollte man sie schon: Als eine Partei, die mit ihrer Islamphobie Fremdenfeindlichkeit schürt und die Spaltung unserer Gesellschaft betreibt.

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