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Frankfurter Rundschau: Iran kritisch begleiten

Frankfurt (ots) - Der Iran hat wie vereinbart Uran nach Russland abtransportiert und damit einen wichtigen Teil des Atomabkommens eingehalten. Es wird also immer wahrscheinlicher, dass das Mullah-Regime keine Atomwaffen herstellen kann. Wird dieses Ziel tatsächlich erreicht, wird die konfliktreiche Region ein Problem weniger haben. Das Projekt ist allerdings kein Selbstläufer. Zum einen muss die internationale Gemeinschaft den Fortgang kritisch begleiten. Zum anderen darf die Allianz gegen die Iran-Diplomatie nicht obsiegen. Israel, saudische Wahabisten und Teile der US-Republikaner behaupten immer wieder, es sei ein Fehler, die Sanktionen gegen Teheran aufzuweichen. Auch iranische Hardliner arbeiten daran, den gemäßigten Präsidenten Ruhani mit dessen Atomdeal scheitern zu lassen. Sollte dieses Bündnis erfolgreich sein, droht der Konflikt zu eskalieren - mit ungewissen Folgen.

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