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Frankfurter Rundschau: Die K-Frage ist nicht das Problem

Frankfurt (ots) - Die Urwahl eines Merkel-Herausforderers oder einer Herausforderin setzt voraus, dass es einen Bewerber bei der SPD gibt. Spannend wird es erst mit mindestens zwei Anwärtern. Angesichts miserabler Umfragewerte ist derzeit nicht einmal sicher, dass die SPD überhaupt jemand findet, der das Risiko einer Niederlage auf sich nimmt. Sigmar Gabriel kann als Parteichef nicht kneifen, und im Frühjahr scheint er sich entschieden zu haben, in den Kampf zu ziehen. Seither läuft es schlecht. Niemand weiß, ob Gabriel antritt. Andere Kandidaten sind nicht in Sicht: Hannelore Kraft winkt ab, Olaf Scholz geht auf Tauchstation, und Frank-Walter Steinmeier wird sich den Tort kein zweites Mal antun. Vielleicht sollte die SPD erst einmal überlegen, wie sie aus dem 25-Prozent-Loch herauskommt. Die K-Frage ist derzeit ihr kleinstes Problem.

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