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Frankfurter Rundschau: Neu denken über das Alter

Frankfurt (ots) - Es gibt auch alte Menschen in materieller Not. Die Mehrzahl ist das nach den Zahlen des Bundesamtes für Statistik nicht. Und im Vergleich zur restlichen Gesellschaft ist der Anteil dank der bislang noch ordentlichen Renten und des fleißig Ersparten deutlich geringer. Es wird daher höchste Zeit für ein Umdenken - auch in der Politik: Nicht immer, wenn es um das Alter geht, sollte als Erstes an Armut gedacht werden. Dass die Menschen länger leben, bietet enorme Chancen: Viel stärker könnte die Gesellschaft die Erfahrung und den Tatendrang der Generation 65plus nutzen. Dazu bräuchte es gleitende Übergänge aus dem Job, mehr Anerkennung des Ehrenamts, vielleicht auch mehr Gesundheitskurse. Jedenfalls ist es höchste Zeit, Opas Ohrensessel gedanklich auf den Sperrmüll zu schmeißen.

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