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Frankfurter Rundschau: Neue Dimension des Terrors

Frankfurt (ots) - Schon seit Monaten fürchten die Sicherheitsbehörden in Europa, dass radikalislamistische Terroristen wieder auf dem Kontinent zuschlagen. Zu Recht, wie der Anschlag auf eine Gasfabrik nahe Lyon zeigt. Im Stile der IS-Hinrichtungen in Syrien haben es die Täter auch hier nicht an drastischer Symbolik fehlen lassen. Zu Recht sorgt sich auch die tunesische Regierung verstärkt um die Sicherheit im Land. Erst vor gut drei Monaten töteten Islamisten bei einem Überfall auf das Nationalmuseum in Tunis 21 Menschen. Und nun haben Terroristen ein Massaker in der Touristenhochburg Sousse verübt - auch dies ein Anschlag, der sich vor allem gegen Europäer richtet, die hier oft Urlaub machen. Der IS stellt mit seinen Verbündeten im Nahen Osten und in Afrika eine größere Bedrohung für Europa und auch das demokratische Tunesien dar, als es Al-Kaida je gewesen ist. Mit militärischen Mitteln allein ist diese Gefahr nicht zu bekämpfen - doch eine neue politische Strategie ist nicht in Sicht.

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