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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Junckers Redehonoraren

Frankfurt (ots) - Schlafen wolle er, hat Jean-Claude Juncker über seinen sehnlichsten Wunsch nach der Europawahl gesagt. Das hat er bleiben lassen und gegen Entgelt geredet. Dass das vor ihm schon andere taten, macht es nicht besser. Dass Juncker auch nach der Wahl gegen Geld gesprochen hat, lässt Staunen. Seine Vortragstätigkeit belastet weniger das Ansehen seines künftigen Amtes als vielmehr den Ruf des Redners. Die Mentalität des "Mich kann man buchen, mich gibt's im Sonderangebot" schadet aber vor allem dem Ruf der Politik - nicht nur der in Europa.

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