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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Ukraine und EU
"Fragile Demokratie"

Frankfurt (ots) - "...Zwar gab es auch beim EU-Beitritt der früheren Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen innenpolitischen Widerstand, überwiegend von den dort lebenden russischen Minderheiten. In der Ukraine liegt der Fall aber anders. Das Land ist innenpolitisch tiefer gespalten und geopolitisch bedeutsamer. Drei Optionen wären denkbar: Teilung, eine Schweiz des Ostens oder eine (west-)europäische Anbindung. Diese Chance bietet das Assoziierungsabkommen mit der EU, aber auch die Beitrittsperspektive, die sich seit wenigen Wochen versteckt in EU-Dokumenten findet. Das alles weckt den Argwohn Russlands. In wichtigen Fragen wie Iran und Syrien müht sich der Westen ohnehin um Moskau. Die EU muss Russland auch in der Ukraine einbinden - so wie zuletzt bei den Vermittlungsgesprächen in Kiew symbolisch geschehen..."

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