Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus"

Aktionsbündnis kritisiert Alleingang von Cornelie Jäger bei der Elefantenhaltung im Zirkus

Elefant des Circus Krone im Sandbad. Die Elefantenhaltung in Freigehegen mit Beschäftigungsmöglichkeiten ist in deutschen Zirkussen heute gängige Praxis. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/103332 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung... mehr

Kirchheimbolanden (ots) - Die Tierschutzbeauftragte in Baden-Württemberg, Cornelie Jäger, erhebt auf der Basis eines Gutachtens die Forderung nach strengeren Regeln für die Elefantenhaltung im Zirkus. Freigehege mit Beschäftigungsmöglichkeiten werden indes bereits in den geltenden Zirkus-Leitlinien des Bundesministeriums gefordert und sind in deutschen Zirkussen schon längst gängige Praxis. Ebenso verhält es sich mit der Vermeidung von Einzelhaltung. Einzel gehaltene Elefanten sind in deutschen Zirkussen heute die absolute Ausnahme. Eine Einzelhaltung wird nur bei älteren Tieren geduldet, die man ansonsten aus ihrer gewohnten Umgebung herausreißen müsste.

Im Fall des in Buchen entlaufenen Elefanten lagen Gutachten vor, welche die damalige Haltungsform rechtfertigten. Ferner ist der Vorfall bislang ungeklärt und ein unerlaubtes Öffnen des Geheges ist nach wie vor Gegenstand von Ermittlungen. Zusätzliche bauliche Sicherungsmaßnahmen bei Elefantengehegen halten wir auf der Grundlage dieses Einzelfalls nicht für nötig. Im Zirkus ist vielmehr ein inniges Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier der Garant für Sicherheit. Die tägliche Erfahrung zeigt eindeutig: So lange kein mutwilliges menschliches Fehlverhalten vorliegt, treten keine Sicherheitsprobleme auf.

Das aktuelle Vorgehen von Frau Jäger sehen wir im Kontext ihrer regelmäßig vorgebrachten Forderungen nach einem generellen Wildtierverbot im Zirkus. Eine ernstgemeinte Debatte über Standards der Tierhaltung sollte dagegen die Tierhalter miteinbeziehen, so wie es bei der Ausgestaltung der Leitlinien zur Zirkustierhaltung der Fall war. Wir fordern deshalb, die wichtige Diskussion über Tierhaltungsstandards mit den Zirkusunternehmen und Tierlehrern zu führen und nicht gegen sie. Eine Weiterentwicklung der Leitlinien auf Bundesebene ist dafür der richtige Weg, nicht jedoch der Alleingang eines Bundeslandes.

Der Text wurde von Daniel Burow geschrieben.

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