AOK Niedersachsen

AOK Niedersachsen bleibt deutlich im Plus
Bilanz für 2014 vorgelegt: 96 Millionen Euro Überschuss

Hannover (ots) - Die AOK Niedersachsen hat das Jahr 2014 mit einem Überschuss von 96 Millionen Euro abgeschlossen. Dies teilten heute die Verwaltungsratsvorsitzenden der Gesundheitskasse, Bernd Wilkening und Ulrich Gransee, in Hannover mit. Bei den Betriebsmitteln und den gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagen weist die Kasse ebenfalls eine sehr stabile Rücklage aus: 978 Millionen Euro standen zum Jahreswechsel in den Büchern. Das Haushaltsvolumen lag 2014 bei 7,42 Milliarden Euro in der Krankenversicherung und 1,25 Milliarden Euro in der Pflegeversicherung.

"Für die 2,4 Millionen Versicherten in Niedersachsen ist das positive Rechnungsergebnis ein gutes Signal. Zeugt es doch von der Stärke des Unternehmens", betonten Wilkening und Gransee. Die gute Finanzlage sei in erster Linie auf eine gute Einnahmesituation sowie wirtschaftliches Handeln und innovative Versorgungskonzepte in den großen Kostenblöcken Krankenhausversorgung, Arzneimittel und ambulante Versorgung zurückzuführen, erklärte Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen.

"Unsere wirtschaftliche Stabilität hat uns einen weiteren Ausbau unserer Leistungsoffensive und mit 0,8 Prozent einen Beitragssatz unterhalb des bundesweiten Durchschnitts ermöglicht", betont Peter. "Der positive Trend setzt sich im laufenden Jahr fort. Für das erste Quartal 2015 können wir einen Überschuss von neun Millionen Euro vermelden."

Die Kasse konnte zudem ihre Marktführerschaft weiter ausbauen: "Im Vorjahr ist unsere Versichertenzahl per Saldo um 10.000 gestiegen, im laufenden Jahr bereits um weitere 20.000. Hier zahlen sich unsere 120 Standorte, also die Ortsnähe, der günstige Beitragssatz und unsere Mehrleistungen aus", erklärt Peter. Er betont, dass die Größe und wirtschaftliche Stabilität der Kasse den Kunden Sicherheit bietet. "Wir sind und bleiben vor Ort, die Regionalität ist unser Markenzeichen. Die stetig steigenden Werte in der Kundenzufriedenheitsmessung zeigen, dass wir damit genau die Wünsche unserer Versicherten erfüllen."

Die größten Ausgabensteigerungen lagen 2014 im Bereich der Hilfsmittel, hier wurde je Versicherten 12,1 Prozent mehr ausgegeben als im Vorjahr, gefolgt von den Arzneimittelausgaben mit 10,1 Prozent und den Heilmittelkosten mit 7,5 Prozent Steigerung. "Insbesondere neue und extrem teure Medikamente, beispielsweise das Präparat Sovaldi zur Behandlung von Hepatitis C, haben bereits 2014 zu einer deutlichen Ausgabendynamik geführt", sagt Peter. Insgesamt sind die Leistungsausgaben der AOK Niedersachsen im Jahr 2014 um 5,7 Prozent gestiegen. Der größte Kostenblock bleibt die Krankenhausbehandlung, hier hat die AOK Niedersachsen rund 2,5 Milliarden Euro an die niedersächsischen Kliniken überwiesen. Dies entspricht erstmals mehr als 1.000 Euro je Versicherten und Jahr.

Pressekontakt:

AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Pressestelle, Carsten
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