Polizei Düren

POL-DN: 06112302 Polizei zieht positive Bilanz

    Düren (ots) - Nach Ablauf der diesjährigen Motorradsaison auf den Straßen in der Eifel weist die Unfallstatistik einen weiteren Rückgang aus. Mit neu aufgestellten Schildern auf den Schwerpunktstrecken hatte die Polizei bereits im Mai ein "Danke" an die Motorradfahrer gerichtet, die sich überwiegend verkehrsgerecht verhalten haben.

    Die anspruchsvollen Serpentinenstrecken rund um den Rursee verlangen zweifellos fahrerisches Können. Da dies von vielen Bikern bei der Geschwindigkeitswahl nicht berücksichtigt wird, kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen mit schwersten Unfallfolgen. Überwiegend handelt es sich dabei um so genannte Alleinunfälle, weil die Kurvengrenzgeschwindigkeit überschritten wird. Die Altersgruppe der 35 bis 50-Jährigen gehört hier unerwartet zu denjenigen, die zur Hauptsache unfallbeteiligt sind.

    Wie in den Vorjahren haben die Kreispolizeibehörden Aachen, Euskirchen und Düren sowie weitere Ordnungspartner im Verlaufe der letzten Monate gemeinsame Schwerpunkteinsätze und Präventionsveranstaltungen auf den Eifelstrecken durchgeführt, um damit den Unfallgefahren entgegen zu treten. Für den Bereich Düren sind hier insbesondere die Polizistinnen und Polizisten der Polizeiwache Kreuzau und der Verkehrsdienste Düren und Jülich zu benennen.

    Mit der richtigen Mischung aus Repression und Prävention an den Unfallbrennpunkten wurde ein Erfolgskonzept entwickelt, das bundesweiten Vorbildcharakter hat. Zusammen mit den Städten und Gemeinden Heimbach, Nideggen und Hürtgenwald, sowie privaten Verkehrsinitiativen, Schulen in Düren und Nideggen und weiteren dem Projekt angeschlossenen Vereinen und Organisationen wurde verstärkt der Dialog mit den Motorradfahrern gesucht. Außerdem waren die Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Köln und das zivile Provida-Krad des Polizeipräsidiums Aachen aktiv in der Verkehrsüberwachung tätig. Aus den daraus resultierenden repressiven Maßnahmen gegen Kradfahrer sind 186 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld, 405 Bußgeldverfahren, neun Verkehrsvergehen und 35 Fahrverbote das diesjährige Ergebnis. Der Grund dafür war insbesondere das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

    Aufgrund der aufgezeigten Bemühungen ist es in der Zeit vom Jahresbeginn bis zum 31. Oktober 2006 aber auch gelungen, die Verkehrsunfälle mit Personenschaden unter Beteiligung von Motorradfahrern auf den Straßen im Kreisgebiet im Vergleich zum bereits erfolgreichen Jahr 2005 um 13,2 % zu reduzieren. In Zahlen ausgedrückt ist das eine Verringerung von 106 auf 92 Unfallereignisse. Bedauerlicherweise waren darunter immer noch ein tödlich verletzter Fahrer und 37 Schwer- und 57 Leichtverletzte.

    Mit dem Ziel "Wir wollen, dass Sie sicher leben" müssen Kradfahrer und auch andere Kraftfahrzeugführer weiterhin jederzeit mit polizeilichen Kontrollen im Eifelgebiet rechnen.


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