Polizei Düren

POL-DN: 05092801 Geschädigte setzte sich mit Reizgas zur Wehr

    Düren (ots) - Mehrfache Nötigungen, Bedrohungen und Körperverletzungen zum Nachteil einer 47-jährigen Dürenerin führten am Dienstag zur vorläufigen Festnahme ihres früheren Lebensgefährten.

    Kurz nach 15.00 Uhr wurde die Polizei von aufmerksamen Zeugen zur Veldener Straße gerufen. Mehrere Unbeteiligte hatten mitbekommen, dass die 47-Jährige in einen lautstarken Streit mit einem Mann geraten war und von diesem festgehalten und geschlagen wurde. Als die Polizei wenig später am Einsatzort eintraf, hatte sich die Frau bereits in ihre Wohnung geflüchtet und der Tatverdächtige hatte sich entfernt. Wie die Dürenerin den Beamten mitteilte, wird sie bereits seit geraumer Zeit von einem 39-jährigen Mann aus Düren drangsaliert, nachdem die gemeinsame Beziehung gescheitert war. So kam es nach Angaben der Geschädigten in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Bedrohungen und Nötigungen, wobei der Ex-Freund auch eine Pistole als Drohmittel eingesetzt haben soll. Weiter berichtete die Frau, dass sie auch am Mittwoch zunächst bei einem Gang durch die Innenstadt durch den Tatverdächtigen belästigt wurde. Als sie später zu ihrer Wohnung zurückkehrte, habe der Beschuldigte sie dort abgepasst und festgehalten. Als sie sich dann wehrte, habe der 39-Jährige ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Schließlich habe sie zur Selbstverteidigung Reizgas gegen den Mann eingesetzt, so dass sie sich befreien konnte.

    Noch während der Anzeigenaufnahme wurde der Beschuldigte in Tatortnähe durch die Polizei angetroffen und festgenommen. Der auch den Beamten gegenüber aggressiv auftretende Mann stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein Alcotest erbrachte den Wert von 1,96 Promille AAK. Zudem deutete ein bei ihm durchgeführter Drogenvortest auf die Einnahme von verbotenen Substanzen hin. Ihm wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen.

    Auf richterliche Anordnung hin wurde die Wohnung des 39-Jährigen durchsucht, was aber nicht zur Auffindung von Beweismitteln führte. Er verblieb zunächst weiter in Haft. Derzeit wird geprüft, inwieweit sich aus dem von ihm gezeigten strafbaren Verhalten Haftgründe ergeben.

    Die Ermittlungen dauern an.


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