Polizei Düren

POL-DN: 0503295 Familienstreit hielt Polizei in Atem

    Düren (ots) - Düren - Eine Reihe von Auseinandersetzungen innerhalb einer Familie sorgten für mehrere Polizeieinsätze am Osterwochenende. Insgesamt fünf Strafanzeigen mussten aufgenommen werden.

    Zunächst kam es am späten Sonntagabend, gegen 22.30 Uhr, zu einem Streit in einer Eisdiele in der Innenstadt zwischen einem 31- Jährigen aus Düren und seinem 38 Jahre alten Schwager, der ebenfalls in Düren wohnhaft ist. Bei dieser Gelegenheit schleuderte der Jüngere auch einen Glasaschenbecher in die Richtung seines Kontrahenten, der dem Gegenstand jedoch ausweichen konnte und unverletzt blieb. Im Verlaufe der Nacht stellte der vorherige Angreifer vor seinem Wohnort fest, dass an seinem dort abgestellten Fahrzeug ein Reifen zerstochen war. Als Täter vermutet er seinen bereits bezeichneten Verwandten. Gegen 04.10 Uhr kam es dann zu einem Treffen der Männer vor dem Haus des 60-jährigen Familienoberhauptes im Stadtteil Arnoldsweiler. Hier tauchte der 38-Jährige mit mehreren weiteren Personen auf. Gemeinsam mit seinen Begleitern schlug und trat er dabei auf seinen Schwiegervater ein. Beim Verlassen des Tatortes erfasste er ihn zudem mit seinem Pkw, so dass der Geschädigte auf die Motorhaube des Fahrzeuges aufgeladen und mehrere Meter mitgeschleift wurde. Der Mann erlitt offenbar schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am Montagmittag, gegen 13.00 Uhr, trat dann der 31-Jährige wieder auf. Er betrat nun seinerseits mit mehreren Bekannten ein Geschäft in der Josef-Schregel-Straße, um mit den dort Anwesenden die Vorfälle aus der Nacht zu besprechen. Auch nun kam es wieder zu Handgreiflichkeiten, bei denen ein Besenstiel, ein Messer und eine Bratpfanne als Schlagwerkzeuge zum Einsatz kamen. Der letzte Vorfall ereignete sich dann am Montagabend, gegen 21.50 Uhr, in den Räumen des Krankenhauses in Birkesdorf. Hier hielt sich der 31 Jahre alte Mann nun mit einer weiteren männlichen Person auf, um nach eigenen Angaben dort den verletzten Vater zu besuchen. Vor dem Eingang zur dortigen Cafeteria sei man von zwei fremden Männern angesprochen und sofort mit Reizgas in die Augen besprüht worden. Anschließend seien beide von den Unbekannten geschlagen und getreten worden, wobei auch Stöcke und Schläger zum Einsatz gekommen sein sollen. Der 31-Jährige erlitt dadurch Verletzungen am Kopf und an einer Hand. Er will als einen der Angreifer auch seinen Schwager bemerkt haben. Dieser konnte durch die hinzu gerufenen Polizeibeamten auch in der Nähe des Tatortes festgestellt werden. Er gab ihnen gegenüber aber an, dass er die Schlägerei zufällig mitbekommen habe und dem Geschädigten zu Hilfe eilen wollte.

    Die weiteren Ermittlungen der Polizei müssen nun den Sachverhalt aufklären.

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