Polizei Düren

POL-DN: 0502154 Unfälle auf winterglatten Straßen

    Düren (ots) - Kreis Düren - Schneefall und überfrierende Nässe waren Mitauslöser für einige Verkehrsunfälle, die sich am Montagabend und Dienstagmorgen im Kreisgebiet ereigneten und bei denen Menschen verletzt wurden.

    Kurz nach 20.00 Uhr zog sich eine 15 Jahre alte Mofa-Fahrerin aus Kreuzau bei einem Sturz auf der Straße "Am Sandberg" im Stadtteil Niederau leichte Verletzungen zu. Die Schülerin war während Schneefalls in Richtung Stockheim unterwegs, als sie auf der rutschigen Fahrbahnoberfläche zu Fall kam. Sie wurde mit einem RTW zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Den mit der Unfallaufnahme beauftragten Polizeibeamten teilte sie mit, dass sie vom Abblendlicht eines entgegenkommenden Fahrzeugs geblendet und von einer Sturmböe erfasste wurde, so dass ihr Zweirad auf der Fahrbahn keinen Halt mehr hatte.

    Gegen 23.30 Uhr kam der Pkw einer 18-jährigen Autofahrerin aus Merzenich auf der Kreisstraße 2 zwischen Düren und Arnoldsweiler auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen und nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen geriet in den Straßengraben und überschlug sich. Die 18-Jährige blieb unverletzt. Ihr Beifahrer, ein 24 Jahre alter Mann aus Hürtgenwald, zog sich Verletzungen zu und wurde mit einem hinzu gerufenen RTW in ein Krankenhaus transportiert. Nach einer ambulanten Behandlung konnte er jedoch wieder entlassen werden. Der Pkw musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Am Fahrzeug entstand vermutlich Totalschaden.

    Schwere Verletzungen zog sich am Dienstag, gegen 01.45 Uhr, ein 24 Jahre alter Autofahrer aus Hückelhoven zu. Der Mann befuhr mit seinem Pkw die B 55 aus Richtung Jülich kommend in Fahrtrichtung Linnich. Etwa 500 Meter vor der Autobahn-Anschlussstelle Jülich-Ost hatte der 24-Jährige auf der eisglatten Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Pkw rutschte über die Gegenfahrbahn hinweg auf den linken Grünstreifen und prallte dort gegen einen Baum. Der Autofahrer blieb anschließend schwer verletzt in seinem erheblich beschädigten Wagen sitzen, bis ein hilfsbereiter Verkehrsteilnehmer ihn aus dem Fahrzeugwrack holte und bis zum Eintreffen der Rettungsdienste in seinem eigenen Pkw versorgte. Der Verletzte wurde mit einem RTW zu einem Krankenhaus transportiert und musste zur stationären Behandlung dort verbleiben. Die Höhe des entstandenen Sachschadens an Pkw, Baum und einem ebenfalls umgeknickten Leitpfosten wird auf etwa 5.300 Euro geschätzt.

    Um 08.05 Uhr kam es zu einem Zusammenstoß zweier Pkw auf der L 277 in Höhe der Autobahn-Anschlussstelle Jackerath. Eine 35 Jahre alte Frau kam mit ihrem Pkw aus Richtung Erkelenz gefahren und wollte nach links auf die BAB-Auffahrt einbiegen. Dabei stieß sie auf der glatten Fahrbahn mit dem ihr entgegen kommenden Pkw eines 42- Jährigen aus Erkelenz zusammen.

    Die Fahrerin, ebenfalls aus Erkelenz, musste anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ihr fünfjähriger Sohn, der sich als Beifahrer in ihrem Fahrzeug befand, und der Unfallgegner erlitten leichte Verletzungen, bei denen eine ambulante Behandlung im Krankenhaus ausreichte. An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden von etwa 38.000 Euro.

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