Polizei Düren

POL-DN: 0410051 Geschwindigkeitskontrollen während der Rübenkampagne

    Düren (ots) - Kreis Düren - Während der Rübenkampagne im Herbst des vergangenen Jahres ereigneten sich im Bereich der Kreispolizeibehörde Düren 28 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Dabei wurden zwölf Verunglückte registriert. Die Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen war eine der Hauptunfallursachen.

    Zu Beginn der Rübenkampagne führten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizeiinspektion Jülich Geschwindigkeitsmessungen auf den bekannten Anfahrtsstrecken der Rübenfahrzeuge durch. Sie stellten dabei erhebliche Verstöße gegen die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten fest. Bei zwei Verkehrskontrollen auf der B 55 am Dienstag und Freitag der vergangenen Woche, während des morgendlichen Berufsverkehrs, wurden insgesamt 58 Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Davon waren alleine 40 Fahrer so schnell, dass gegen sie ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden musste. Sechs von ihnen müssen mit der Verhängung eines Fahrverbotes rechnen. Die übrigen 18 Auto- und Motorradfahrer erhielten eine schriftliche Verwarnung.

    Die Kontrollen werden täglich fortgesetzt.

    Neben dem dringenden Appell zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen bittet die Polizei die Verkehrsteilnehmer um besondere Aufmerksamkeit und defensive Fahrweise, damit die Unfallgefahren, die die herbstlichen Witterungsverhältnisse und die Rübentransporte mit sich bringen, möglichst ausgeschlossen werden können.

    - Vermeiden Sie nach Möglichkeit während der Hauptanlieferzeit der Rüben Fahrten auf den Anlieferstraßen.

    - Rechnen Sie in Rübenanbaugebieten grundsätzlich mit verschmutzten Fahrbahnen und von der Ladefläche gefallenen Rüben.

    - Vermeiden Sie es, auf der Fahrbahn liegende Rüben durch Überfahren "wegzukicken".

    - Rechnen Sie bei Dunkelheit oder ungünstigen Witterungsverhältnissen mit langsam fahrenden oder liegen gebliebenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

    - Kalkulieren Sie die hohe Geschwindigkeitsdifferenz zu langsam einbiegenden Rübentransportern ein.

    Auch die Fahrer von Rübenfahrzeugen sind zur besonnenen und Kompromiss bereiten Fahrweise aufgerufen.

    - Bedenken Sie beim Einbiegen oder Kreuzen die langsame Anfahrgeschwindigkeit ihres Zuges im Verhältnis zum übrigen Fahrzeugverkehr.

    - Achten Sie auf einen verkehrssicheren Zustand der landwirtschaftlichen Fahrzeuge. Dies gilt insbesondere für Zugverbindungen, Bremsen und gut erkennbare Beleuchtung.

    - Beachten Sie bei der Beladung das zulässige Gesamtgewicht und die Sicherung der Ladung.

    - Beachten Sie die Pflicht zur seitlichen Kenntlichmachung von Anhängern durch die Anbringen von gelben Rückstrahlern. Ihre Fahrzeuge sind beim Einbiegen in andere Straßen bei Dunkelheit für andere Verkehrsteilnehmer nur schwer oder erst spät zu erkennen.

    - Beachten Sie die besonderen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung für langsam fahrende Kraftfahrzeuge und Züge. Insbesondere sollten Sie größere Abstände zum Vorausfahrenden halten, damit ein Überholen und Einscheren für andere Verkehrsteilnehmer möglich ist.

ots-Originaltext: Polizei Düren

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