Polizei Düren

POL-DN: 0402251 Bürgerfreundlich, unbürokratisch und sicher!

Die Projektgruppe mit Polizeirat Jürgen Marten in der Bildmitte

    Düren (ots) - 0402251 Bürgerfreundlich, unbürokratisch und sicher!

    Düren - Die Kreispolizeibehörde Düren startet als zweite Polizeibehörde im Land Nordrhein-Westfalen mit einem neuem Vorgangsbearbeitungssystem.

    Seit Februar diesen Jahres setzt die Polizei im Kreis Düren auf ein neues Computer basiertes Vorgangsbearbeitungsprogramm. Das sogenannte Integrationsverfahren Polizei (IGVP) ist ein Kooperationsprojekt der Länder Bayern, Thüringen und Nordrhein- Westfalen. Nach der Pilotierung beim Polizeipräsidium Recklinghausen ist Düren die zweite Kreispolizeibehörde in Nordrhein-Westfalen, die das neue System im Echtbetrieb einsetzt.

    Zur Einführung von IGVP wurde eine Projektgruppe unter Leitung von Polizeirat Jürgen Marten eingesetzt. Experten aus den verschiedenen Bereichen der Polizei Düren waren vertreten. Es galt, Geschäftsprozesse neu zu definieren und technische Abläufe zu koordinieren. Dabei wurden 216 Computer eingerichtet und 369 Beamtinnen und Beamte beschult. Die örtliche Projektgruppe arbeitete dabei eng mit der Bezirksregierung Köln und den Zentralen Polizeitechnischen Diensten in Duisburg zusammen.

    Das neue System ermöglicht es, Strafanzeigen und Verkehrsunfälle zu erfassen, zu bearbeiten und zu verwalten. In der Vorgangsbearbeitung kann jederzeit auf bereits eingegebene Daten zurückgegriffen werden. Auskunftszeiten für den Bürger verkürzen sich deutlich. So wird das polizeiliche Aktenzeichen bereits bei der Anzeigenerstattung auf jeder Polizeiwache mitgeteilt und jeder Polizeibeamte kann den zuständigen Sachbearbeiter auf Knopfdruck erkennen. Wenn ein Einbruchsdiebstahl oder ein Verkehrsunfall aufzunehmen ist, können alle damit befassten Beamten gleichzeitig an dem Sachverhalt arbeiten. Übergabezeiten verkürzen sich erheblich. Die Anzeige bekommt automatisch eine Bearbeitungsnummer und alle Vorgangsdaten stehen der Sachbearbeitung direkt zur Verfügung. Früher mussten die Vorgangsdaten noch mal separat eingegeben werden. Dieser Aufwand entfällt jetzt. Das frei werdende Personal steht für wichtigere Aufgaben zur Verfügung.

    Mittelfristig ist die Vernetzung aller Polizeidienststellen im Land geplant. Die elektronische Übergabe der Vorgangsdaten an die Staatsanwaltschaft in Aachen steht kurz vor der Umsetzung. Die Kreispolizeibehörde Düren ist hier zusammen mit der Staatsanwaltschaft Aachen Pilotbehörde.

    Das System lässt Auswertungen im Hinblick auf Einsatz-, Kriminalitäts- und Unfallgeschehen zu. Es hilft so mit, die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Kreis Problem orientiert und effektiv einzusetzen. Dem Datenschutz ist in vollem Umfang Genüge getan. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz hat das Verfahren zur Kenntnis genommen.

    Polizeidirektor Werner Eismar: "Ich danke den Mitgliedern der Projektgruppe für die hervorragende Arbeit. Die Kreispolizeibehörde Düren zeigt sich wieder als Vorreiter in Sachen moderner Verwaltung. Professionelle Polizeiarbeit dient der Sicherheit der Bürger."

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