Polizei Düren

POL-DN: 030513 -1- Ergebnisse der bezirksweiten Verkehrssicherheitswoche "Kinder" in der Zeit vom 05.-09.05.2003

    Düren (ots) - 030513 -1- Ergebnisse der bezirksweiten Verkehrssicherheitswoche "Kinder" in der Zeit vom 05.-09.05.2003

    Kreis Düren - Im letzten Jahr verunglückten im Kreis Düren zwar weniger Kinder im Straßenverkehr als in den Vorjahren, dennoch wurden 161 Kinder verletzt und ein Kind getötet. Deshalb hat die Kreispolizeibehörde Düren im Rahmen einer bezirksweiten Aktion eine Verkehrssicherheitswoche für Kinder durchgeführt, um die Unfallzahlen noch positiver zu beeinflussen. Landrat Wolfgang Spelthahn hat die Verkehrssicherheitswoche am 05.05.2003 in Jülich eröffnet. Die Aktionen und Maßnahmen wurden schwerpunktmäßig im Freizeitbereich in der Nähe von Fußballplätzen und Freizeiteinrichtungen (z.B. Spiel- und Bolzplätze) durchgeführt, weil der überwiegende Anteil von Kinderunfällen dort registriert wird. In Zusammenarbeit mit der Jülicher und Dürener Verkehrswacht, dem Fußballkreis Düren, den Fußballvereinen SC Jülich 10/97, SV Jülich 12, FC 08 Düren-Niederau, SW Düren 99 und der Anne-Frank- Gesamtschule Düren-Mariaweiler führte die Polizei mit ihren Ordnungspartner gezielte Verkehrsaufklärungs- und - erziehungsmaßnahmen an den jeweiligen Sportplätzen bzw. an der Schule für die Kinder durch.

Die Auswertung der verkehrsüberwachenden Maßnahmen bestätigen eine nicht hinzunehmende Verkehrsmoral der Autofahrer: 779 Fahrzeugführer waren zu schnell, das sind rund 13,6%. Spitzenreiter war ein Fahrer, der bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h mit 100 km/h "geblitzt" wurde. Er muss mit einem Bußgeld von 125 Euro, einem Monat Fahrverbot und vier Punkten in Flensburg rechnen. Aber nicht nur die Geschwindigkeit wurde gemessen. Die Polizei kontrollierte auch die Gurtanlegepflicht. Von 554 überprüften, waren 104 Fahrzeugführer nicht angeschnallt. Sie wurden mit einem Verwarnungsgeld belegt. Darüber hinaus waren acht Kinder nicht bzw. nicht ordnungsgemäß gesichert. Die verantwortlichen Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeld von 40 Euro rechnen. Häufig verunglücken Kinder, weil parkende Autos auf Geh- und Radwegen sowie an Kreuzungen den Kindern die Sicht versperren. Deshalb haben die Überwachungskräfte der Kommunen im Kreis Düren und die Polizei entsprechende Parkverstöße überwacht. 326 Parksünder mussten ein Verwarnungsgeld zahlen.    Die Autofahrer und Erziehungsberechtigten sind aufgefordert durch eine defensive Fahrweise bzw. vorbildliches Verhalten mehr Rücksicht auf die Kinder zu nehmen. Denn Kinder sehen, hören, denken und reagieren anders als Erwachsene. Die Polizei und ihre Ordnungspartner werden die gezielten Maßnahmen zum Schutz "unserer" Kinder fortführen./GS3

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