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BKA: IKEA-Erpresser in Portugal festgenommen
BKA unterstützt Ermittlungen

    Wiesbaden (ots) - Die portugiesische Polizei hat am vergangenen Wochenende zwei polnische Staatsangehörige (24 und 55 Jahre) festgenommen, die im Verdacht stehen, im Dezember 2002 den IKEA-Konzern in den Niederlanden erpresst zu haben. Die niederländischen Behörden haben die Auslieferung der Tatverdächtigen beantragt.

    Zwei niederländische Beamte waren am 03.12.02 schwer verletzt worden, als sie versucht hatten, einen von zwei Sprengkörpern zu entschärfen, die die Täter in niederländischen IKEA-Filialen hinterlegt hatten. Sämtliche IKEA-Filialen in den Niederlanden wurden seinerzeit durchsucht; die Geschäfte wurden geschlossen, um eine Gefährdung auszuschließen.

    Die niederländischen Behörden hatten das Bundeskriminalamt (BKA) bereits Anfang Dezember 2002 um Unterstützung ersucht, nachdem feststand, dass die Täter auch Verbindungen nach Deutschland haben. Das BKA konnte die Spur der Täter aufnehmen und durch eigene Ermittlungen wesentlich zu ihrer Identifizierung und Lokalisierung in Portugal beitragen.

    Die Festnahmen in Portugal sind das Ergebnis einer beispielhaften internationalen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz in den Niederlanden, Portugal, Polen und Deutschland. Die Ermittlungen dauern an.

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