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BKA: Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und BKA teilen mit: Internationaler Schlag gegen Kinderpornografie - BKA durchsucht Wohnungen von fünf Beschuldigten in Deutschland

Wiesbaden (ots)

Nach 13-monatigen, zwischen deutschen,
amerikanischen, australischen, britischen und kanadischen 
Dienststellen koordinierten Ermittlungen ist die Polizei am Freitag, 
den 29.02.2008, in einer weltweiten Aktion gegen Produzenten und 
Anbieter von kinderpornografischem Material vorgegangen.
Die Durchsuchungen und Festnahmen auf drei Kontinenten 
(Nordamerika, Australien und Europa) richteten sich gegen eine etwa 
50 Mitglieder umfassende internationale Bande von mutmaßlichen 
Straftätern, die seit 2005 große Mengen von kinderpornografischen 
Bildern, Videos und Texten produziert, beschafft und getauscht haben 
sollen.
Zur Verschleierung der Tathandlungen sollen die Täter dabei 
unterschiedliche sogenannte "newsgroups" im Internet benutzt und 
ausschließlich mittels variierender Verschlüsselungstechniken 
kommuniziert haben.
Das in Deutschland durch das Bundeskriminalamt im Auftrag der 
Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main geführte Ermittlungsverfahren 
richtet sich gegen vier deutsche und einen thailändischen 
Staatsangehörigen. Die Beschuldigten sind zwischen 22 und 66 Jahre 
alt.
Die Durchsuchungen in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, 
Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen führten mit einer Ausnahme in 
allen Fällen zum Auffinden von bedeutenden Beweismitteln. Die 
eingesetzten Kräfte stellten große Datenmengen sicher, darunter 
mutmaßlich kinderpornografische Bilder und Videos. Allein in einem 
Fall betrug das sichergestellte Datenvolumen annähernd drei Terabyte.
Einer der Beschuldigten wurde am Abend des 29.02.08 vorläufig 
festgenommen. Er befindet sich seit dem 01.03.08 wieder auf freiem 
Fuß.
In den USA wurden 14 Tatverdächtige, in Großbritannien und 
Australien jeweils zwei Tatverdächtige festgenommen.
Dieser Ermittlungserfolg stellt die beispielhafte weltumspannende 
polizeiliche Zusammenarbeit im unerlässlichen Kampf gegen 
Kinderpornografie unter Beweis.

Rückfragen bitte an:

Bundeskriminalamt
Pressestelle

Telefon: 0611-551 3083
Fax: 0611-551 2323
www.bka.de

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