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BKA: ARZNEIMITTELKRIMINALITÄT - EIN WACHSTUMSMARKT? Bundeskriminalamt veröffentlicht Studie zum Thema Arzneimittelkriminalität

Wiesbaden (ots) - Die Themen Arzneimittelfälschung sowie Doping im Breiten- und Spitzensport rücken zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Über das tatsächliche Ausmaß des illegalen Handels mit Arzneimitteln, der missbräuchlichen Anwendung und Verschreibung von Dopingsubstanzen sowie über die tatsächlich vorhandenen Gefährdungspotenziale waren bisher jedoch kaum belastbare Aussagen möglich. Aus diesem Grund hat sich das Bundeskriminalamt (BKA) mit Aspekten des Phänomens "Arzneimittelkriminalität" befasst und dabei insbesondere die aktuelle Lageentwicklung, das Bedrohungspotenzial, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Zuständigkeiten und Kooperationsformen beleuchtet. Die Studie "Arzneimittelkriminalität- ein Wachstumsmarkt?" entstand in enger Zusammenarbeit von Polizei und Wissenschaft. Der Studie zufolge hat der illegale Handel mittels Internet seit der Öffnung des Versandhandels für Arzneimittel nach Einschätzung von Experten deutlich zugenommen. Die Unterscheidung zwischen zugelassenen und nicht zugelassenen Internetapotheken gestaltet sich im Einzelfall für den Verbraucher schwierig. Die Gefahr, dass in der legalen Verteilerkette gefälschte Arzneimittel gehandelt werden, ist nach wie vor gering. Dies gilt sowohl für den Handel durch Präsenzapotheken als auch durch zugelassene Internetapotheken. Jörg Ziercke, Präsident des BKA: "Die Gesundheit ist ein besonders zu schützendes Rechtsgut. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass die Ergebnisse der Untersuchung der Sensibilisierung aller tangierten Partner dienen und damit zur frühzeitigen Erkennung neuer Tendenzen, zur Aufhellung des Dunkelfelds sowie zur Reduzierung der Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz beitragen. Arzneimittelkriminalität können wir nur dann effizient bekämpfen, wenn der Staat, die Unternehmen und auch die Verbände an einem Strang ziehen." Die Studie erscheint heute als Band 36 in der Reihe Polizei + Forschung des Bundeskriminalamtes. Die Publikation kann über das Bundeskriminalamt, Fachbereich KI 35-3, 65173 Wiesbaden (KI35Versand@bka.bund.de), Tel.: 0611 55-14868, Fax: 0611 55-45011 sowie über den Hermann Luchterhand Verlag, Bestellhotline: 0800-100 6546, Bestellfax: 0800-100 6547, Onlinebestellung: www.luchterhand-fachverlag.de und über den Buchhandel bezogen werden. Ab dem 07.11.07 ist auch ein Download unter www.bka.de > Kriminalwissenschaften > Kriminalistisches Institut > Publikationen > Gesamtverzeichnis aller Publikationen > Polizei und Forschung (1.36) möglich. ots Originaltext: Bundeskriminalamt Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=7 Rückfragen bitte an: Bundeskriminalamt Pressestelle Telefon: 0611-551 3083 Fax: 0611-551 2323 www.bka.de Original-Content von: Bundeskriminalamt, übermittelt durch news aktuell

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