Polizeidirektion Hannover

POL-H: Polizei führt Abstandskontrollen auf der Autobahn durch

Hannover (ots) - Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) haben heute im Bereich der Bundesautobahn (BAB) 2 Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei zahlreichen Verstöße geahndet.

Gerade im Bereich der Unfälle auf den Bundesautobahnen birgt das Auffahren auf Stauenden immer noch die größten Gefahren und führte im vergangenen Jahr zu mehreren Unfällen mit Verletzten oder Getöteten. Bei den meisten der Unfälle war ein nicht eingehaltener Sicherheitsabstand in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit ursächlich für den Zusammenstoß. Aus diesem Grund haben 22 Beamte des ZVD Hannover heute in der Zeit von 06:00 bis 14:00 Uhr auf der BAB 2 Verkehrskontrollen durchgeführt, bei denen der Schwerpunkt auf der Überprüfung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes lag. Die Kontrollen fanden in Fahrtrichtung Dortmund, im Bereich Lehrte statt. Die Feststellung erfolgte anhand des elektronischen Verkehrs-Kontroll-Systems 3.1. 20 LKW wurden zur Feststellung der Personalien und sofortiger Ahndung des Verstoßes an der Rastanlage Lehrter See kontrolliert. Sie hielten den vorgeschriebenen Abstand zum Vordermann von 50 Metern nicht ein und mussten ein Bußgeld von 80 Euro zahlen. Den übrigen Fahrzeughaltern (Fahrzeuge aller Art) wird in den nächsten Wochen ein Bußgeldbescheid zugestellt. Ihnen droht - in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Abstand - ein Bußgeld von mindestens 75 Euro und einem Punkt. Die Auswertung der genauen Anzahl der Verstöße dauert derzeit noch an. Einem 50-jährigen Polen wurde vor Ort zunächst die Weiterfahrt untersagt, da einer der Reifen seines LKW erhebliche Mängel aufwies. Nachdem er diesen vor Ort gewechselt hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Da der Autotransporter eines 45 Jahre alter Litauers überladen war, wurde auch ihm die Weiterfahrt untersagt. Bei den weiteren Überprüfungen der LKW stellten die Beamten zudem sechs Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten fest, entsprechende Berichte an die jeweils zuständigen Gewerbeaufsichtsämter werden gefertigt. An den Kotrollen nahmen zudem 24 Polizeikommissaranwärter der Polizeiakademie Niedersachsen teil, die ihm Rahmen ihrer Ausbildung bei den Maßnahmen eingebunden waren. Bereits am vergangenen Dienstag führten die Beamten derartige Kontrollen durch und konnten dabei rund 300 Fahrzeuge feststellen, die sich nicht an den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand hielten. Der Leiter des Zentralen Verkehrsdienstes, Polizeidirektor Wolfgang Horn, ist von der hohen Anzahl der Verstöße nicht überrascht und weist noch einmal darauf hin, dass durch einen zu geringen Abstand zum Vordermann das sofortige Reagieren auf eine Gefahrenlage oft nicht mehr möglich ist und es zu einer Kollision kommen kann. Durch dieses Verhalten bringt der Fahrzeugführer nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Die Polizei Hannover wird auch in Zukunft Abstandskontrollen im Bereich der BAB durchführen. /he,hol

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