Polizeidirektion Hannover

POL-H: Trickbetrug vereitelt Wilhelm-Bluhm-Straße
Hannover

    Hannover (ots) - Trickbetrug vereitelt                             
Wilhelm-Bluhm-Straße / Hannover

    Ein 62-jähriger Mann ist gestern Mittag gegen 11:50 Uhr an der Wilhelm-Bluhm-Straße von Unbekannten aufgefordert worden, Bargeld für einen Autokauf auszuleihen. Der so beabsichtigte Trickbetrug  wurde jedoch durch die Festnahme eines Tatverdächtigen vereitelt. Eine bislang unbekannte Frau meldete sich mehrfach telefonisch bei dem Senior und gab an, einen Geldbetrag von 15.000 Euro für einen Autokauf ausleihen zu wollen. Dieses würde sie in Kürze bei ihm zu Hause abholen. Geistesgegenwärtig alarmierte der 62-Jährige die Polizei, da er einen Trickbetrug vermutete. Ermittler der Polizeiinspektion West konnten dann im Nahbereich der Wohnanschrift des Geschädigten einen Mann beobachten, der offensichtlich ziellos die Straße auf und ab ging, mehrere Telefonate führte und dabei ständig das Wohnhaus des Seniors beobachtete. Beim Erblicken der Beamten versuchte der Unbekannte mit schnellen Schritten einer Personenkontrolle zu entgehen. Bei einer Überprüfung des Verdächtigen stellte sich dann heraus, dass der 26-jährige tschechischer Herkunft und ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist. Aufgrund der Umstände wurde er wegen des Verdachts der Mittäterschaft vorläufig festgenommen, später jedoch, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover, aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. Die Ermittlungen bezüglich der unbekannten Anruferin dauern an. In diesem Zusammenhang  rät die Polizeidirektion Hannover: "Oftmals, insbesondere bei dem sogenannten Enkeltrick, melden sich die Täter telefonisch bei älteren Menschen, täuschen eine finanzielle Notlage vor und bitten die Geschädigten um eine kurzfristige Leihgabe mehrerer tausend Euro. Zumeist sind die Anrufer selbst verhindert das Geld abzuholen und schicken einen Komplizen, der die Barschaft dann in der Wohnung des Opfers entgegen nimmt. Bei nicht zu klärenden (telefonischen) Sachverhalten informieren sie bitte sofort die Polizei und sprechen sie weiteres Vorgehen ab. Händigen sie Fremden, die als Vertrauenspersonen von angeblichen Verwandten oder unbekannten Anrufern geschickt wurden, niemals Bargeld aus. Lassen sie niemals Fremde in ihre Wohnung! Erstes Ziel aller Trickdiebe und Trickbetrüger an der Haustür ist es, in die Wohnung des Opfers gelassen zu werden. Hier sind sie mit ihrem Opfer allein, ohne Zeugen und ohne Hilfe für die Betroffenen." /zz, st


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