Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg - PABR Nord kontrolliert und warnt : 200 Gespanne zur Ernte- & Feldsaison im Norden überprüft

Kreis SL-FL & NF (ots) - Montag, 14.10.13, und Dienstag, 15.10.13, nahmen an beiden Tagen jeweils zehn Streifenteams vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Nord die Gespanne im land- oder forstwirtschaftlichen Verkehr zur Ernte- & Feldsaison ins Visier.

Unterstützt wurden die spezialisierten Beamten des Fachdienstes Bezirk durch Beame vom Hauptzollamt Itzehoe - von der Kontrolleinheit Prävention der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Eine Mitarbeiterin des Kreises Nordfriesland begleitete die Beamten am Montagnachmittag,

Montag bestreiften die mobilen Teams den Kreis Nordfriesland, Dienstag den Kreis Schleswig-Flensburg.

Insgesamt zog Einsatzleiter Dirk Renk vom PABR Nord, Fachdienst Bezirk Husum, positive Bilanz : An beiden Tagen haben die routinierten Fachkräfte knapp 200 Fahrzeuge und deren Fahrer im land- oder forstwirtschaftlichen Verkehr kontrolliert.

Dabei kam es vor allem auf die Fahreignung, die technische Beschaffenheit der Fahrzeuge, Beeinträchtigungen von Fahrbahn und Fahrzeug durch typische Verschmutzungen, auf die Ladung und Genehmigungsvorschriften an.

Zirka 50 % aller kontrollierten Fahrzeuge wurden beanstandet, zumeist blieb es aber bei Verwarnungen und gefahrensbwehrrechtlichen Maßnahmen. So wurde die Weiterfahrt in wenigen Fällen untersagt oder nur unter Auflagen gestattet.

18 Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Zulassungsbestimmungen kamen zur Strafanzeige.

In darüber hinausgehend 23 weiteren Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, etwa wegen Verstoßes gegen Bestimmungen über die Beschaffenheit von Ladung / Überladung oder wegen Verstoßes gegen Vorschriften für Bereifung, Bremsen und Kennzeichen.

Bsp. 1: Ein Fahrzeugführer lenkte einen ungeprüften Tankcontainer ohne Feuerlöscher, was nach gefahrgutrechtlichen Bestimmungen aber vorgeschrieben war. Ihn erwartet ein vierstelliges Bußgeld.

Bsp. 2: Ein LKW war mit knapp 10 Tonnen überladen und brachte statt erlaubten 40 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht tatsächlich 49,5 Tonnen auf die Waage. Der Verantwortliche hat mit einem Bußgeld in Höhe von über 200 Euro und 3 Punkten im Verkehrszentralregister zu rechnen.

45 Fahrer sind mit einer kostenpflichtigen Verwarnung davon gekommen - zB wegen überschrittener Hauptuntersuchungstermine oder Ladungssicherungsverstößen, viele wurden lediglich nur mündlich verwarnt - etwa wenn z.B. der Fahrzeugschein fehlte.

Die Beamten leiteten 41 Kontrollberichtverfahrern wegen technischer Mängel ein oder fehlender Dokumente und haben die Verantwortlichen angehalten, die Mängel zu beheben oder die Dokumente später nochmals bei einer Polizeidienststelle vorzulegen.

Auffällig war, daß es kaum zu Beanstandungen wegen Straßenverschmutzungen kam - lediglich vier Landwirte wurde aufgefordert, die Reinigungs- und Absicherungsarbeiten umzusetzen. Gegen einen weiteren Verantwortlichen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil er die Fahrbahn mit Unkrautvernichtungsmitteln verschmutzt hatte und diese Mittel dadurch in die Vegetation abseits der Landwirtschaft gerieten.

Eine Vielzahl der kontrollierten Fahrzeuge befand sich in technisch verkehrssicherem Zustand.

Auch die Beamten vom HZA IZ zogen positive Bilanz : Bislang kam es ersten Ermittlungen zur Folge im Rahmen der Kontrollmaßnahmen nicht zu Beanstandungen.

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