Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1693) Erheblich unterschätzte Gefahren - Ladungssicherung von Lkw kontrolliert - Bildveröffentlichung

Ladungssicherung

    Schwabach (ots) - An drei Kontrollstellen, auf der Bundesstraße 14 bei Hersbruck, B 466 bei Gunzenhausen und auf der B 2 bei Röttenbach, wurde der Schwerverkehr am 24.11.2005 von Kollegen der Polizeidirektion Schwabach kontrolliert. Ein Beamter der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg hat sich auf Ladungssicherung spezialisiert und brachte die Thematik seinen Schwabacher Kollegen näher. Das Fazit der Kontrolle: 172 kontrollierte Fahrzeuge, 58 Verstöße gegen Ladungssicherungsvorschriften, in 20 Fällen wurde die Weiterfahrt unterbunden, 2 Sattelzüge mussten Vorort umladen, bei 2 Fahrzeugen wurde erhebliche Überladung festgestellt.

    So wurde ein Holztransporter kontrolliert, der sein zulässiges Gesamtgewicht um 22 Tonnen überschritten hatte. Er musste Vorort seine Holzstämme abladen. Zudem wurde festgestellt, dass einige Stämme lose aufeinander lagen. Beim Bremsen wäre die Ladung wohl verrutscht und auf die Fahrbahn gefallen.

    Ein anderer Sattelzug fiel auf. Er hatte 21 Tonnen Rundstahl geladen und seine Ladung lediglich mit 5 teilweise eingerissenen Spanngurten gesichert. Eine Berechnung für die Ladungssicherung ergab, dass 80 Spanngurte erforderlich gewesen wären.

    Dem Fahrer war die Gefahr wohl bewusst, er äußerte sich so, dass er halt langsam gefahren sei und auch beim Bremsen besonders auf die Ladung geachtet hätte.

    Das Ergebnis zeigt, dass die Ladungssicherung oft vernachlässigt wird. Nicht nur im gewerblichen Bereich, auch im privaten Bereich muss die Ladung ordentlich verzurrt sein.

    Anlage: 2 Bilder


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