Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1105) Mit 1,8 Promille Sattelzug gerammt

    Schwabach (ots) - Am Montag, 02.08.2004, gegen 05.40 Uhr, befuhr ein 40-jähriger Maler aus Thüringen mit seinem Pkw die BAB 3 in Fahrtrichtung Regensburg.

    Kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg fuhr dieser hinter einem Sattelzug aus dem Raum Rosenheim, der mit ca. 12 Tonnen Baumaterialien beladen war. Beim Überholvorgang veriss der Pkw-Fahrer jedoch sein Steuer und schleuderte im Verlauf in die linke Seite der Sattelzugmaschine.

    Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelzug förmlich nach rechts abgedrängt und kam dadurch ins Schleudern. Der Sattelzug geriet außer Kontrolle, stürzte quer über alle drei Fahrstreifen und durchbrach mit dem Führerhaus die Mittelschutzleitplanke. Seine Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn.

    Der Fahrer des Sattelzuges, ein 50-jähriger Deutsch-Grieche, konnte sich unverletzt aus dem Führerhaus befreien.

    Bei der Unfallaufnahme durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht wurde bei dem 40-jährigen Pkw-Fahrer starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille.

    An der Unfallstelle bildete sich aufgrund des starken Berufsverkehrs binnen Kürze ein kilometerlanger Rückstau, sowohl in Richtung Würzburg, als auch in Richtung Regensburg. In Fahrtrichtung Regensburg wird der Verkehr momentan zweispurig und in Richtung Würzburg einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

    Derzeit laufen an der Unfallstelle umfangreichen Bergungsarbeiten. Es sind Hilfskräfte vom THW, Wasserwirtschaftsamt, der Autobahnmeistereien Erlangen und Fischbach sowie ein Lkw-Bergedienst aus Nürnberg eingesetzt.

    Die Bergungsarbeiten werden bis gegen Mittag des 02.08.2004 andauern. Zwischenzeitlich kommt es rund um das Autobahnkreuz Nürnberg zu erheblichen Behinderungen.

    Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 130.000 Euro.

    Beim Unfallverursacher wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Er musste seinen Führerschein vor Ort abgeben. Weiterhin erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol.

ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken

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