Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1363) Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB 6

    Ansbach (ots) - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 6 bei Schnelldorf (Landkreis Ansbach) kam am Dienstagmittag, 09.09.2003, ein 60-jähriger Autofahrer ums Leben. Fünf weitere Menschen wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Eine schleudernde Limousine war auf die Gegenfahrbahn geraten und rammte dort drei Pkw.

    Wie die Autobahnpolizei ermitteln konnte, war gegen 12.30 Uhr eine 57-jährige BMW-Lenkerin aus dem Bereich von Idar-Oberstein auf der A 6 in Richtung Nürnberg unterwegs. Als Beifahrer saß ihr Ehemann (61) mit im Auto. Kurz vor dem AK Feuchtwangen/Crailsheim kam die Frau nach einem Überholvorgang beim Einscheren mit ihrem schweren Wagen ins Schleudern. Der 5-er BMW prallte dabei gegen die Mittelschutzplanke und rutschte darunter hindurch auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte der Wagen mit großer Wucht zwei Pkw, einen Fiat aus dem Ansbacher Landkreis und einen Peugeot aus dem Raum Heidelberg, die auf dem Überholstreifen in Richtung Heilbronn unterwegs waren. Bei der weiteren unkontrollierten Schleuderfahrt prallte schließlich der BMW auf einen auf der rechten Spur fahrenden Wagen aus München. Der Golf I, am Steuer saß ein 60-Jähriger aus dem Bereich der Landeshauptstadt, wurde zur Seite geschleudert und touchierte einen Sattelzug, der wegen einer Panne am Zufahrtsbereich zu einem Parkplatz stand. Der Lkw-Fahrer (42), der in diesem Moment neben seinem Fahrzeug verweilte, wurde von dem VW-Golf erfasst und zwischen Pkw und Auflieger eingeklemmt. Mit schweren Verletzungen konnte sich der Berufskraftfahrer selbst befreien. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Klinik geflogen. Nicht überlebt hat der Golffahrer das schwere Unglück. Er verstarb an der Unfallstelle. Schwere Verletzungen erlitt auch die BMW-Fahrerin. Ihr Ehemann kam mit leichteren Blessuren davon. Leichte Verletzungen erlitten auch die beiden Insassen im Peugeot. Die Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser verbracht. Auf über 40.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt. Die Fahrtrichtung Heilbronn war für mehrere Stunden vollkommen gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Ein Sachverständiger wurde in die Ermittlungen mit einbezogen.

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