Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: POL-MFR: MITTELFRANKEN/NÜRNBERG (505) Verkehrsunfallstatistik 2001 des Polizeipräsidiums Mittelfranken - Auszüge (Vorjahreszahlen in Klammern)

        Nürnberg (ots) - Die Verkehrsunfallstatistik 2001 für
Mittelfranken verzeichnet bei einem erneut gestiegenen Kfz-Bestand
auch einen Anstieg bei der Zahl der Verkehrsunfälle. Die Anzahl der
bei den Verkehrsunfällen verletzten Personen ist annähernd gleich
geblieben. Die Zahl der Verkehrstoten ist gegenüber dem Vorjahr
allerdings deutlich zurückgegangen.

  So stiegen die Verkehrsunfälle in Mittelfranken auf 49.275 (47.113). Dies entspricht einem Anstieg von 4,59 Prozent. Dabei wurden insgesamt 11.871 (11.875) Personen verletzt. 124 (176) Verkehrsteilnehmer wurden getötet. Dies bedeutet einen Rückgang der Verkehrstoten um 29,55 Prozent. 23 der 124 Verkehrstoten kamen auf Autobahnen ums Leben. Im Vergleich zum Vorjahr starben dort 35 Menschen weniger an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

  Im Schutzbereich Nürnberg stiegen die Verkehrsunfälle um ca. 3,39 Prozent auf 15.049 (14.556). Die Unfalltoten gingen von 13 auf 7 deutlich zurück. Insgesamt wurden in Nürnberg 3.132 Personen (3.197) verletzt.

  Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurden z. B. 993 (1.010) Alkoholunfälle, 33 (42) Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss, 7.248 (7.138) Verkehrsunfälle mit Flucht, 1.576 (1.584) Radfahrerunfälle und 1.307 (1.363) Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweiradfahrern registriert.

  Statistisch ereignete sich damit in Mittelfranken alle 11 Minuten ein Verkehrsunfall, wurde alle 44 Minuten ein Verkehrsteilnehmer verletzt und alle 70 Stunden ein Verkehrsteilnehmer getötet. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern (0 - 13 Jahre) nahm im Vergleich zum Vorjahr von 470 auf 451 nochmals ab. An diesen Verkehrsunfällen waren insgesamt 469 (911) Kinder beteiligt. Die Zahl der verletzten Kinder stieg von 766 auf 769. Die Zahl der getöteten Kinder ging von 9 auf 2 zurück. Die Schulwegunfälle verringerten sich von 98 auf 97. Im vergangenen Jahr kam kein Schüler in Mittelfranken bei einem Schulwegunfall ums Leben.

  Bei der Gruppe der jungen Erwachsenen (18 - 24 Jahre) reduzierte sich die Anzahl der unfallbeteiligten Personen am Gesamtunfallaufkommen um 1.174 auf 7.064. Obwohl diese Altersgruppe nur einen Anteil von 7,63 Prozent an der Gesamtbevölkerung hat, ist sie mit 18,01 Prozent am Unfallgeschehen beteiligt.

  Die Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Teil der subjektiven Sicherheit im täglichen Leben der Bürger. Wenngleich die Zahl der Verkehrstoten im Jahresrückblick zurückging, macht eine längerfristige Betrachtung und insbesondere die Zunahme der Gesamtverkehrsunfälle deutlich, dass weitere Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit auf den Straßen in Mittelfranken erforderlich sind. Besonders wichtig erscheint dabei das Thema Verkehrssicherheit weiterhin verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.



ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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