Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2181) Handtaschenräuber werden immer jünger

      Nürnberg (ots) - Mit Besorgnis muss die Nürnberger Polizei
feststellen, dass Kinder immer öfter zu Gewalttaten neigen. Erst
gestern Abend, 28.11.2001, gegen 20.30 Uhr, versuchte ein 12 -
13 Jahre alter Junge, eine Frau ihrer Handtasche zu berauben.
Die 28-jährige Nürnbergerin befand sich auf dem Heimweg von der
Arbeit. Vom Frankencenter in Langwasser ging sie auf dem Gehweg
in Richtung der Wohnanlage am Dr.-Linnert-Ring. Dort wurde sie
von einem Jungen so stark angerempelt, dass sie fast zu Boden
stürzte. Dabei versuchte der Unbekannte, ihre schwarze
Umhängetasche zu entreißen, die sie über die Schulter trug. Der
Frau gelang es, diese festzuhalten, worauf der Räuber zu der
Wohnanlage rannte, wo offensichtlich ein Freund von ihm stand,
der den Vorfall beobachtet hatte.

    Die beiden Jungen waren 12 - 13 Jahre alt, etwa 160 - 165 cm groß und schlank. Einer hatte dunkelblondes, kurzes Haar, vom anderen ist lediglich noch bekannt, dass er ein dunkelgrünes Kapuzenshirt trug.

    Sachdienliche Hinweise auf die Räuber erbittet der Kriminaldauerdienst in Nürnberg, Tel. (0911) 211-3333.

    Einem 29-jährigen Nürnberger, der am 12.10.2001 nach einem Handtaschenraub festgenommen wurde (siehe OTS-Meldung Nr. 1935), konnte der Raubsachbearbeiter der Kripo Nürnberg inzwischen sechs gleich gelagerte Fälle nachweisen. Der 29-jährige Arbeitslose hatte in der Zeit zwischen dem 08.10.2001 und 10.10.2001 sechs Rentnerinnen im Alter zwischen 80 und 88 Jahren immer am Nachmittag in der Nürnberger Südstadt überfallen und die Handtaschen geraubt. Er scheute auch nicht vor Opfern zurück, die einen Stock bzw. einen Gehwagen zum Gehen benötigten. Insgesamt erbeutete er Bargeld in Höhe von ca. 3.000 DM, 2.000 DM davon hatte er von verschiedenen Sparbüchern, die ebenfalls in den Taschen steckten, abgehoben. Auf Anordnung des Ermittlungsrichters kam der Räuber in Untersuchungshaft.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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